Dankeschön

Fr, 22. Jan. 2021

Aussergewöhnliche Situationen erfordern aussergewöhnliche Lösungen. Seit bald einem Jahr befinden wir uns wegen des Coronavirus in einer aussergewöhnlichen Situation.

Als ob das nicht genug wäre, kam letzte Woche auch noch innert kürzester Zeit ungewöhnlich grosser Schneefall dazu. Eine komplexe Herausforderung, der wir uns glücklicherweise nur ungefähr alle zwanzig Jahre stellen müssen.

Feuerwehr, Polizei, Forstämter und Schneeräumungsequipen waren Tag und Nacht im Dauereinsatz. Einige Nachteinsätze mussten und müssen immer noch zusätzlich zum «normalen Tagesgeschäft» geleistet werden. Zur Verhinderung schwerer Unfälle stehen Räumungsarbeiten von etlichen Bäumen an. Der vorausgesagte Temperaturanstieg löst eine rasche Schneeschmelze aus und als Folge entsteht Überschwemmungsgefahr.

Deshalb muss der Schnee abtransportiert werden. Unfallprotokolle, Verkehrsumleitungen und diverse weitere Aufgaben müssen koordiniert, organisiert und erledigt sein.

Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für das ausserordentliche Engagement und den unermüdlichen Einsatz.

Herzlichen Dank auch allen Privatpersonen, die mit ihren persönlichen Aktionen lösungsorientiert und unterstützend zur Verbesserung der Lage beigetragen haben.

Einmal selber ein kleines Stück Schnee freischaufeln, jemandem beim Autoanschieben helfen, für ein weggerutschtes Auto etwas Salz streuen, für eine ältere Person den Einkauf erledigen. Gerade in dieser schwierigen Zeit, mit immer grösser werdendem persönlichem Abstand, könnten wir uns mit solch kleinen Zeichen gegenseitig etwas Nähe und kleine Freuden schenken. Damit verbunden ist eine sich gut anfühlende Zufriedenheit, welche leider in unserer wohlhabenden Gesellschaft verloren gegangen zu sein scheint. Für mich ist das eine mögliche Erklärung für die zigtausend unnötigen Beschwerdeanrufe bei den Behörden. Bedauerlicherweise wird dadurch ein speditives Arbeiten der Einsatzequipen sabotiert.

Simone Enderes, Hilfikon

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