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«Den Kübel für ein Fest ins Freiamt holen»

Fussball IFV-Cup: Der FC Sins ist am Samstag (17 Uhr) im Finale gegen Willisau der grosse Aussenseiter. Vieles spricht gegen Sins. Gegner Willisau ist nicht nur souveräner Tabellenführer der 2. Liga, sondern erhielt vom Verband auch noch das Heimrecht «geschenkt». Trotzdem rechnet sich FC-Sins-Trainer Edi Von Moos gute Chancen auf den Cupsieg aus.

«Wenn man nicht Favorit ist, hat man auch keinen Druck», sieht Eduard Von Moos den grössten Vorteil auf der Seite seiner Mannen, wenn es am Samstag im Cupfinal gegen den FC Willisau geht. Alles andere als ein Erfolg der Willisauer wäre eine Überraschung. Das zeigt die bisherige 2.-Liga-Saison, in der der Leader 16 von 22 Spielen gewann. 2:0 und 5:2 siegten die Luzerner Hinterländler zudem in den Direktduellen gegen Sins. «Gegen so eine Mannschaft verlieren wir wahrscheinlich neun von zehn Spielen. Aber der eine Sieg von uns könnte genau jener am Samstag sein», bleibt der Sinser Trainer dennoch positiv.
Gefährliche Offensive
Den Gegner hat das Trainerteam nicht speziell beobachtet. Man kennt den Ligakonkurrenten und dessen Stärken. Mit Christian Binde verfügen die Willisauer über einen herausragenden Offensivspieler. 23 Ligatore des Deutschen sagen eigentlich schon alles aus. Demgegenüber stehen bei Sins Michael Hohl und Robin Niederberger mit zehn Treffern. «Sie haben aber auch starke Flügel», analysiert Von Moos, der schon ein gewisses Rezept im Kopf hat, dieses aber nicht im Voraus präzisieren will.
Klar scheint, dass eine Führung dem FC Sins entgegenkommen und die Chance auf einen Erfolg markant erhöhen würde. Dann würde der Druck beim Favoriten zunehmen. Über 90 Minuten dominieren könne man in dieser Partie kaum. «Aber wenn es ihnen nicht läuft, können wir sie schlagen», ist der Cheftrainer überzeugt.
Die Chance auf ein grosses Los
Sollte das am Samstag tatsächlich gelingen, würde das auch die Qualifikation für den Schweizer Cup bedeuten. Und damit die Chance auf ein grosses Los. In der Hauptrunde könnte Sins auf YB, Basel, Luzern oder andere grosse Klubs treffen. «Das ist schon ein wenig im Hinterkopf», muss Von Moos zugeben. Er erinnert sich an ein Cupspiel in Eschenbach, als der FC Basel zu Gast war. 3000 Zuschauer kamen, um das ungleiche Duell zu sehen. Es war unabhängig vom Resultat ein grosses Fest. «Wegen solchen Sachen spielt man Fussball.» Dem FC Sins winkt also eine grosse Chance.

Bild und Text: Philipp Indermühle

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 18. Mai.

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