Dimitri Bruner gewinnt an der Tichtennis-Elite-Schweizermeisterschaft im doppel die Bronze-Medaille

Die beiden Freiämter Teilnehmer Dimitri Brunner und Andrin ­Melliger bestachen an den Tischtennis Elite-Schweizermeisterschaften mit starken Leistungen. Im Herren Doppel kam es gar zu einer Direktbegegnung. Im Einzel ­überstanden beide zumindest die zweite Runde.

Die Leistungen an den Elite-Schweizermeisterschaften der beiden jungen Freiämter Tischtennisspieler Dimitri Brunner und Andrin Melliger können sich sehen lassen. Zusammen nahmen sie an fünf Wettkämpfen teil. Als Bestresultat schaute für Dimitri Brunner im Doppel eine Bronzemedaille heraus.
Auf dem Weg in den Halbfinal räumte er seinen langjährigen Weggefährten Andrin Melliger aus dem Weg. Mit Lars Posch zusammen traf er schon in der zweiten Runde auf das Duo Melliger/Bernhard. Für Brunner keine spezielle Affiche. «Wir haben schon einige Male, vor allem im Einzel, gegeneinander gespielt. Neben dem Wettkampf sind wir Kollegen. Wenn wir aber gegeneinander spielen, sind wir Gegner und jeder will gewinnen», sagte der 18-Jährige. 3:1 Sätze lautete das Verdikt schliesslich. Nachdem das Duo den Viertelfinal mit dem gleichen Resultat gewann, rechneten sich die beiden im Halbfinal gegen Weber/Karin einiges aus. Gegen die späteren Sieger zogen sie aber eine 1:3-Niederlage ein.
Gegen das Publikum und den Gegner
Im Einzel stiess Brunner bis in die vierte Runde vor. Dort bekam er es mit dem Lokalmatador Gaël Vendé zu tun. «Eigentlich liegt mir dieser Gegner. Gegen ihn habe ich eine 6:2 Bilanz», meinte Brunner. Er habe aber gegen Vendé und das Publikum spielen müssen, denn es sei extrem laut gewesen, so Brunner. Der Hauptgrund für das Viertelfinal-Out sei aber gewesen, dass er an diesem Morgen nicht richtig auf Touren
gekommen sei. Zusammenfassend urteilte Brunner: «Es wäre zwar mehr möglich gewesen. Ich bin aber nur bedingt enttäuscht. Dadurch, dass ich rund 60 Prozent weniger trainiere als vorher, kann ich zufrieden sein. Was mir fehlt, ist die Konstanz.»
Text: Willi Steffen, Bild: zvg

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