Ein Schaufenster für Kunstschaffende

Die Stiftung Murikultur hat ein zeitgemässes Projekt für dieFertigstellung des Innenausbaus des Singisenflügels des Kloster Muri entwickelt. Sein Herzstück besteht aus dem Museum Caspar Wolf. Als ergänzender Pol dazu wird das vor vier Jahren aufgehobene Singisenforum reaktiviert.

Im Februar 2018 nahm alles seinen Anfang. Damals hatte die Stiftung Murikultur begonnen, die historischen Räumlichkeiten des Singisenflügels instand zu setzen. «Ich habe die Bilder der Baustelle noch deutlich vor Augen. Damals konnte man sich kaum vorstellen, was sich daraus entwickeln würde», erinnert sich Heidi Holdener, Geschäftsführerin von Murikultur, an die Anfangsphase zurück. Auch Kunsthistoriker Peter Fischer kann es selbst kaum glauben, dass im April in Muri ein «lebendiges Kulturhaus», wie er den Gebäudetrakt bezeichnet, erwachen wird. Er hat als Beauftragter der Stiftung Murikultur das Konzept erarbeitet und umgesetzt.

«Wir freuen uns, dass sich Peter Fischer dieser Herausforderung gestellt hat», betont die Geschäftsführerin. Der heute selbständig arbeitende Hitzkircher ist ehemaliger Direktor des Kunstmuseums Luzern und früherer Leiter des Zentrums Paul Klee in Bern. Damit habe er genau die erforderliche Kompetenz und Erfahrung mitgebracht. «Die Sammlung ist ein Kulturgut und braucht Professionalität», so Holdener weiter. Deshalb wird Karoline Elmer, als kunstwissenschaftliche Mitarbeiterin von Murikultur, auch nach dem Mandatsende von Peter Fischer die Sammlung und die Ausstellung begleiten.

Text und Bild: Susanne Schild

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 8. Februar

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