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Feuerwehr hautnah erleben

Auf dem Schulgelände in Merenschwand erhielt die Bevölkerung an der Feuerwehrhauptübung einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr. Wer wollte, konnte selbst aktiv werden.

Pünktlich um 14 Uhr begrüsste Kommandant Patrick Fischer die Bevölkerung zur diesjährigen Hauptübung. Für Fischer war es seine erste als Kommandant. In diesem Jahr hatte man sich entschieden, keinen Brandoder Rettungseinsatz zu simulieren, sondern einen Parcours auf dem Schulgelände aufzubauen. «Wir versuchen immer, zwischen den Übungsarten abzuwechseln», erklärte Fischer.

Verständnis durch Einblick

Die beiden Übungsleiterinnen Nadja Fischer, Vizekommandantin und Andrea Kurmann, Chefin Ausbildung, hatten ein interessantes Programm zusammengestellt. An vier Posten konnten die vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Feuerwehr kennengelernt werden. Kinder und auch Erwachsene durften dort dann auch selber Hand anlegen. Die Feuerwehrleute standen mit Rat und Tat erklärend zur Seite. Für einen Posten waren 20 Minuten einkalkuliert, danach durfte zum nächsten gewechselt werden. Das Interesse der Besucher hätte kaum grösser sein können, freute sich Kommandant Fischer. «Für uns Feuerwehrleute ist es wichtig, dass die Bevölkerung weiss, was wir machen.» Für viele sei es selbstverständlich, dass die Feuerwehr bei einem Brand in nur wenigen Minuten vor Ort ist. Dass für einen reibungslosen Ablauf aber auch trainiert werden müsse, sei vielen nicht bewusst. «Wenn die Bevölkerung realisiert, dass wir für ihre Sicherheit trainieren, dann haben sie auch Verständnis dafür, dass es beispielsweise bei einer nächtlichen Übung durch den Einsatz von Pumpen auch einmal etwas lauter werden kann», betonte Fischer. Auf dem Schulgelände konnten das Tanklöschfahrzeug (TLF), das Pikettfahrzeug (PIF) und das Verkehrsfahrzeug inspiziert werden. Die Feuerwehrleute erklärten die technischen Geräte, verrieten viele Details über die Ausstattung und beantworteten kompetent alle gestellten Fragen. Die Maschinisten zeigten technische Hilfeleistungen. Hochwasserschutzmassnahmen wurden demonstriert. Der Einsatz von Sandsäcken und Wasserpumpen wurde erklärt.

Mehr im Freiämter vom Dienstag, 29. Oktober

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