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Immer zwei Steinwürfe voneinander entfernt

Die Ammänner des Bezirks Muri konnten das Käppeli-Haus in Geltwil besuchen. Es ist sein Stammhaus. Hier sind seine Wurzeln, auch wenn sein Grossvater von Isenbergschwil nach Muri «auswanderte». Einblick gewährt Franz Käppeli nur wenigen. Für die Gemeindeammänner öffnete er die Türen und wusste zu allen Gegenständen eine Geschichte zu erzählen.

«Lötiges» Wasser. Im Freiämter Sprachgebrauch ist das Alltag. Was «lötig» heisst, wissen alle Gemeindeammänner des Bezirks Muri, die an der Führung im Käppeli-Haus in Isenbergschwil teilnehmen. «Lötiges» Wasser, Wasser ohne Zusatz. Die Herkunft des Wortes kennen die meisten aber erst seit Kurzem und dank Franz Käppeli. 16 Lot Silber brauchte es für die Herstellung von Münzen. Reines Silber musste es sein, stimmten die 16 Lot, war es «lötig».
Franz Käppeli, in Geltwil bereits Ehrenbürger, in Muri könnte er es an der nächsten «Gmeind» werden, kennt sich aus mit Geschichte – mit seiner eigenen und mit der Freiämter. Anfangs 17. Jahrhundert kamen seine Vorfahren von Merenschwand nach Isenbergschwil. Sein Grossvater zog später nach Muri, trotzdem sei Geltwil, wo Isenbergschwil dazu gehört, seine Herkunft. Hier steht auch das Käppeli-Haus, das nicht mehr bewohnt ist, dafür eindrückliche Einblicke gewährt, wie früher hier gewohnt wurde.

Text und Bild:Annemarie Keusch

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 7. Mai

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