Das Bläserensemble der Musikschule Muri+ und die Jugendmusik Muri luden am Sonntag zum Jahreskonzert ein. Unter der Leitung von Karl Herzog boten sie dem Publikum im Festsaal Muri ein Musikerlebnis, das auf spanische Märkte, in nordische Fjorde und sogar hinauf in den Sternenhimmel führte.

Mit Josef Bönischs Werken «Chanson, Mini Dance, Friends» eröffneten die Bläser das diesjährige Konzert. Gegründet im Jahr 2016, richtet sich das Bläserensemble an Kinder und Jugendliche, die frisch ins Musizieren einsteigen oder noch wenig Erfahrung auf ihrem Instrument besitzen. Dass sie voller Tatendrang stecken, bewiesen die Musizierenden mit «Weaseltown» von Dean Jones und dem rhythmisch an einen Marsch erinnernden Stück «Spanish Overture» von Andrew Watkin. Verschiedene Genres im Ensemble zu spielen und diese auch vor Publikum aufzuführen, biete laut den Veranstaltern eine wichtige Gelegenheit, erste Konzertluft in jungen Jahren zu schnuppern und sich mit Gleichaltrigen auszutauschen.
Drei Soloauftritte
Die Jugendmusik setzte die musikalische, genreübergreifende Reise fort. Mara Robinson stand im Stück «Classical Rondo», komponiert von Antonio Capuzzi, mit ihrer Querflöte im Zentrum und brillierte als Solistin. Im Anschluss wandte sich die Jugendmusik von klassischer Musik zu einem musikalischen Porträt nordischer Mythologie zu «Fates of Gods» von Steven Reineke.
Im Anschluss an das begeisternde und wohlklingende Eufonium-Solo des 14-jährigen Elias Vondenhoff «Isle of Innisfree» von Richard Farrelly entführte die Jugendmusik das Publikum in ferne Galaxien mit einem Medley verschiedener «Star-Wars»-Soundtracks von John Williams. Die musikalische Reise verblieb gleich in der Welt der Filmmusik und weckte mit «How Far I’ll Go» aus dem Disney-Film «Vaiana», komponiert von Lin-Manuel Miranda, Fernweh.

Text und Bild: Philippe Knecht

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 13. März