Keine Fusion mit der Einwohnergemeinde

56 von insgesamt 414 Stimmberechtigten nahmen am vergangenen Freitagabend an der Ortsbürgerversammlung in Muri
teil. Somit unterliegen alle gefassten Beschlüsse dem fakultativen Referendum.

Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger begrüsste die Stimmbürger mit den Worten: «Die Ortsbürgerversammlung ist für mich jedes Mal eine ziemlich ungesunde Veranstaltung. In der Regel esse ich an diesem Abend immer zweimal Z’Nacht.» Auf die Gesundheit des Gemeindepräsidenten bedacht, führte Vizepräsidentin Milly Stöckli somit sehr zügig durch die Versammlung, um den Magen Budmigers nicht noch durch ein sehr spätes Essen zusätzlich zu belasten. Das Protokoll der Versammlung vom 15. Juni wurde einstimmig genehmigt.
Versammlung hat das letzte Wort
Das operative Ergebnis, das Resultat aus der betrieblichen Tätigkeit und der Finanzierung fiel mit 170 100 Franken positiv aus. Bei der Erfolgsrechnung sei keine Auflistung der betrieblichen Tätigkeit und der Finanzierung Wald, die bis anhin separat aufgelistet wurde mehr zu finden, erläuterte die Vizepräsidentin.
Der Grosse Rat beschloss eine Teiländerung des Gemeindegesetzes, was gleichzeitig auch die Teiländerung des Ortsbürgergesetzes beinhaltete. Unter anderem wurde dort die Bestimmung, dass die Ortsbürgergemeinden eine «Spezialfinanzierung Waldwirtschaft» führen, aufgelöst.

Text und Bild: Susanne Schild

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 13. November.

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