Regionalzeitung für das Freiamt

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Muri AG

056 675 10 50

Verlag «Der Freiämter» Inserate - Abos - Redaktion

«Leichenflecken, wie ekelhaft!»

Die Proben für die aktuelle Produktion «Das Seitengeheimnis» der Theatergruppe der Bezirksschule laufen momentan auf Hochtouren. Die Premiere am 25. Mai steht kurz bevor. Der «Freiämter» durfte an der Mixtur zwischen Performance, musikalischen Elementen und der Technik im Hintergrund an einem Nachmittag teilhaben.

«Zwar ist alles noch nicht hundertprozentig, dennoch gibt es jetzt kein Zurück mehr. Langsam fängt es an zu Kribbeln», erklärt Spielleiter Peter Hochuli. Unterstützt in seiner Funktion wird er bereits zum achten Mal von seinem Kollegen Mauro Nogara. Susanne Hochuli ist verantwortlich für die Kostüme.
Gestartet habe man mit dem Projekt in der fünften Schulwoche nach den Sommerferien. Die 27 Jugendlichen der zweiten und dritten Klasse der Bezirksschule, die das Freifach Theater belegt hatten, fingen damals an, Ideen zu sammeln. Die Improvisationen konkretisierten sich immer mehr. Bald stand fest: Es sollte ein Krimi werden. Die Schülerinnen Rahel Hungerbühler und Sarah Baumgartner verfassten das Drehbuch zum Stück. Spielleiter Peter Hochuli verpasste dem Ganzen während den Sportferien den letzten Schliff, fügte die Teile zu einem Ganzen zusammen.
Viele Fragen bleiben im Raum
«Das Seitengeheimnis» ist ein Kriminalstück, das auf drei unterschiedlichen Bühnenebenen spielt. 25 Jugendliche wirken aktiv als Schauspieler mit, zwei sind in der Technik engagiert. Es handelt von einer grosse Bibliothek – unzählige wertvolle Bücher, die ein sehr unterschiedliches Publikum anlocken. Alte und Junge sind auf ihre Weise fasziniert von den vielen Büchern.
Da fehlen in einzelnen Exemplaren plötzlich Seiten und es ereignet sich ein mysteriöser Mord. Viele Fragen bleiben im Raum. Finden die Ermittler die Lösung? «Mehr will ich zu diesem Zeitpunkt über das Stück nicht verraten», so Hochuli.
Die drei Zauberwörter
Zu Beginn der Probe versammeln sich alle in einem Kreis. «In diesem Moment wird es öffentlich, was wir die ganze Zeit erarbeitet haben», sagt Hochuli zu seinen Schauspielschülern. Zwar werde er heute noch viel unterbrechen, denn jetzt gehe es in die heisse Phase. Das sequenzielle Proben sei vorbei, nun gelte es, das Stück zu einem Ganzen zusammenzufügen. «Darin liegt auch immer die grosse Schwierigkeit», betont Mauro Nogara. Die Jugendlichen können sich das nur schwer vorstellen.

Bild und Text: Susanne Schild

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 18. Mai.

Beitrag Teilen

Mehr Beiträge im «Freiämter»

Scroll to Top