Wenn im Sport alle Methoden ausgereizt sind, entscheiden andere Faktoren über Sieg oder Niederlage. Mentales Training kann Einfluss auf sportliche Leistungen haben. Wie sieht es bei Freiämter Sportlern aus?

Der mentale Aspekt an Bedeutung. Eine Garantie, dass es funktioniert, gibt es aber nicht. Die Trainingsmethoden im Spitzensport sind ausgereizt. Vielversprechende Talente absolvieren Sportschulen und werden von professionellen Vereinen und Betreuern perfekt ausgebildet. Das heisst, dass neben den körperlichen und technischen Fähigkeiten andere Faktoren über einen positiven Karriereverlauf entscheiden. Umso mehr gewinnt die mentale Komponente an Bedeutung. Beim Teamsport sind das Siegermentalität und Teamgedanke. Diverse Erfolgsgeschichten haben in der Vergangenheit den Beweis erbracht, dass man als funktionierende Einheit «Berge versetzen» kann.

Eines von mehreren guten Beispielen ist die Inselnation Island. Im Handball gehört sie seit Jahren zur Weltspitze. Im Fussball sorgt sie seit der vergangenen Europameisterschaft für Furore. Und dies mit nur 335 000 Einwohnern. Zumindest mental sind die Insulaner kaum zu überbieten.

Text und Foto: Willi Steffen

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 13. April.