RÜSSTÜFELI

Fr, 15. Jan. 2021

Michael Briners Fotobuch mit den schönen Ansichten der Stadt Bremgarten kommt gut an. Der talentierte Fotograf durfte mittlerweile bereits mehr als ein Mal den Druckauftrag für neue Exemplare des Buches erteilen. Gerade hat er wieder einige Exemplare erhalten und auch nächste Woche sollen weitere ausgeliefert werden. Bei der Betrachtung der schönen Fotos kommt vielleicht auch etwas Vorfreude auf einen hoffentlich schönen, lebendigen und farbigen Sommer in diesem Jahr im Städtli auf.


Diese Woche wurde in der Rubrik «Vor 25 Jahren» in dieser Zeitung von der ersten CD-Aufnahme der Bremgarter Countryband «Howdy» berichtet. Leadsänger Renato Rocchinotti hat sich über die Erwähnung sehr gefreut, teilt er nun in einer E-Mail mit. Einige Dutzend Whatsapps habe er darauf erhalten. «Da kam doch einiges an Erinnerungen hoch», so Rocchinotti. Da passt wohl ein Sprichwort am besten: Gute Musik ist unvergänglich.


Hedy Barothys «Corona-Chronik 2020» passt hervorragend in die aktuelle Situation. Liest man sie, wird einem bewusst, wie lange dieser «Schlamassel» bereits dauert und dass es immer irgendwie weitergeht. Die Vergleiche mit dem Zweiten Weltkrieg führen einem vor Augen, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Das macht zwar die aktuelle Situation nicht besser, aber doch etwas ertragbarer. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass wir Corona endlich abschliessen und in eine allumfassende Chronik verstauen könnten.


Besonders spannend ist Hedy Barothys Buch, weil es auch persönliche Ansichten aus verschiedenen Ländern präsentiert. Dies zeigt, dass die Pandemie tatsächlich die ganze Welt umfasst – und dass die Ängste und Nöte überall etwa dieselben sind.


In Eggenwil sollen unterhalb der Kirche zwei Neubauten und ein Anbau entstehen. Für das Rüsstüfeli ist das neue Vorhaben eine Aufwertung der bisherigen Situation. Die Holzfassaden werden sich ins Gesamtbild einfügen und gleichzeitig den Wandel Eggenwils von einem Agrar- zu einem Wohndorf erlebbar machen.


In Unterlunkhofen übergibt Brunnenmeister Herbert Koller sein Amt seinen Nachfolgern. Diese werden es wohl nicht leicht haben. Denn Koller war mit viel Herzblut bei der Sache und hat «seine» Anlagen mit viel Leidenschaft instand gehalten. Vielleicht schwappt davon ja etwas über.


Franz Hagenbuch tritt in diesem Frühling von seinem Amt als Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis zurück. Im Rat ist er seit 2004. Er erinnert sich gerne an früher. «Damals haben wir nach den Verwaltungsratssitzungen noch regelmässig Stumpen geraucht. Das ist heute immer seltener der Fall», bedauert der Nichtraucher. «Ich habe mir aber vorgenommen, zusammen mit dem zur Wahl nominierten Reto Schoch einen Stumpen in der Baugrube des neuen Raiffeisengebäudes in Oberlunkhofen zu rauchen, sobald diese ausgehoben ist.» Bis dann wird er sein Amt bereits ad acta gelegt haben.
--aw/rwi

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