Süssmost gehört auf den Tisch

Di, 15. Dez. 2020

Seit längerer Zeit haben der Orangensaft oder andere exotische Fruchtgetränke als Apéro oder Frühstücksgetränk auch bei uns Schweizern Einzug gehalten und unsere einheimischen Säfte verdrängt. Aber hat sich auch schon jemand überlegt, woher dieser Fruchtsaft kommt und unter welchen Bedingungen das Getränk überhaupt hergestellt wird?

In der Schweiz werden zirka 45 Millionen Liter Orangensaft konsumiert, der Hauptteil kommt aus Brasilien und wird unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert.

Während in der Schweiz immer weitere Vorschriften geltend gemacht werden, interessiert es niemanden, wie eigentlich Orangensaft hergestellt wird.

Nach der grossen Obsternte, die uns dieses Jahr in der Schweiz geschenkt wurde, ist es an der Zeit, dass wir als Konsumenten zu dem Getränk zurückkehren, deren Früchte ganz in der Nähe wachsen und welche sehr oft als Hochstammbäume die Landschaft verschönern.

Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Fordern Sie nicht ständig nach mehr Biodiversität, sondern handeln Sie auch entsprechend, damit auch die Obstbäume im nächsten Jahr wieder erblühen werden.

Für die kommenden Festtage, aber auch für den Alltag im 2021 wählen wir Schweizer Süssmost und Apfelsaft. Sei es für den Apéro, den Brunch oder als Tafelgetränk, denn hier wissen wir, was wir haben.

Und der Saft kommt zudem aus nächster Nähe. Prosit und alles Gute im 2021.

Bernadette Barmettler-Balmer, Aettenschwil

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