TRIBÜNEN GEFLÜSTER

Fr, 20. Nov. 2020

Die Ringerstaffel Freiamt wird morgen Samstag mit allergrösster Wahrscheinlichkeit in den Final gegen Willisau einziehen. Grund zum Jubeln hatte man schon in diesen Tagen. Team-Captain, Olympionike und Aushängeschild Pascal Strebel wurde am letzten Freitag, 13. November, erstmals Vater. Seine Frau Jenny brachte die kleine Elea im Spital in Muri zur Welt. 3260 gramm schwer und 48 Zentimeter gross ist die Tochter der kleinen Familie Strebel. «Es läuft alles super. Es ist ein kleines Wunder», meint Pascal Strebel. Die Sportredaktion gratuliert an dieser Stelle herzlich zur Geburt und wünscht den frischgebackenen Eltern nur das Allerbeste.


Die Wohler Handballer nutzten die Coronazeit, um ihren Web-Auftritt zu aufzufrischen. Homepage-Chef Jan Gelpke hat in den vergangenen Monaten am neuen Design gebastelt und die Seite auf Vordermann gebracht. Sein berufliches Pech ist Handball Wohlens Glück. Denn Gelpke arbeitet in der Tourismusbranche. Während er sonst auf der ganzen Welt unterwegs war, ist er in diesem Jahr grösstenteils zu Hause und ohne Arbeit. Dies nutzte er nun, um die Homepage zu überarbeiten. Die Coronazeit macht eben auch kreativ. Das tolle Ergebnis sieht man auf www.handball-wohlen.ch.


Update des Tennisturniers des FC Sarmenstorf. Da messen sich 16 Spieler der ersten Mannschaft und des Umfeldes auf dem Tenniscourt. Nach zwei Spieltagen sind die Favoriten jetzt klar ersichtlich: Trainer Michael Winsauer, Routinier Alain Schultz und Verteidiger Philipp Strebel mussten noch keinen Satz abgeben und stehen an der Spitze ihrer jeweiligen Gruppe. Wir sind gespannt, wo das noch hinführt.


Im Text in der Dienstagsausgabe über den FC-Mutschellen-Trainer Sergio Colacino wird beschrieben, wie er in den erfolgreichen FC-Wohlen-Zeiten jeweils eine «Gazzosa» in der Wohler «Zanzibar» getrunken hat. Da mussten vielleicht einige die Nase rümpfen. Ist das typisch italienische Getränk «Gazzosa» nicht ein Synonym für ein Bier? Keinesfalls. Der Wohler Colacino ist absolut kein Alkoholtrinker. Bei sich zu Hause hat er eine eigene Espresso-Maschine. Und in Freundeskreisen heisst es, er trinke jeweils lieber Ananassaft als ein Bier. Es heisst aber, dass er beim Feiern trotzdem vorne dabei ist.


Amerikaner sind im Sport sehr lokalpatriotisch. Stephan Tarnutzer lebt in der Agglomeration von Detroit und ist ehemaliger Basketballer. Da wäre es naheliegend, dass er Fan der Detroit Pistons ist. «Ich würde mich enorm über einen Erfolg der Pistons freuen, aber momentan sind sie zu schlecht», sagt Tarnutzer enttäuscht. Er sympathisiert dafür mit den Golden State Warriors, die in den letzten sechs Jahren fünfmal im Final standen und dreimal den Titel holten.


Die Golden State Warriors sind in San Francisco zu Hause, spielten aber bis 2019 im benachbarten Oakland. Passend zu Tarnutzer, der seinen Master an der Oakland University gemacht hat? Nicht ganz. Die Warriors sind aus Oakland, Kalifornien. Tarnutzer studierte in Oakland, Michigan.
--spr/jl

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