Hohe Ziele für den Kampf gesetzt

Die Freiämter Ringer wollen sich für den Betriebsunfall in Kriessern rehabilitieren und mit einem Sieg  am Samstag in der Bachmatten Muri um 20 Uhr neues Selbstvertrauen holen. Die Hypothek von elf Punkten Rückstand für die Finalqualifikation wiegt aber schwer, obwohl mit dem Tschetschenen Magomed Aischkanow ein Ringer der
Sonderklasse zum Team gehört.

«Den Heimkampf gegen Kriessern müssen wir einfach gewinnen; egal, wie hoch», fordert Cheftrainer Adi Bucher im Halbfinal-Rückkampf eine Reaktion von seinen Athleten. Magomed Aischkanow, die russisch-tschetschenische Verstärkung, geht einen Schritt weiter: Wenn es gut läuft, haben wir eine Chance, den Rückstand aufzuholen.» Der 22-jährige Russe trainiert seit 28 Monaten bei Freiamt und wirkt teilweise als Freistiltrainer. «Unglaublich, wie intensiv und spezifisch unsere Ringer mit ihm trainieren und über welches Wissen er verfügt», windet Bucher dem Osteuropäer ein Kränzchen.

Text und Bild: Wolfgang Rytz

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 30. November.

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