Über 1000 Gewänder für einen Film

Historisch und dramatisch in einem. Der Film «Zwingli» bewegt die Kinobesucher – auch in Muri. Kostümbildnerin Monika Schmid berichtete im Anschluss von ihrer detailgetreuen und zeitintensiven Arbeit als Kostümbildnerin.

Der Regisseur und die Hauptdarsteller. Meistens stehen sie im Fokus – meist nur sie. Kritiken, ob positive oder negative, werden oft nur über sie und ihre Arbeit geschrieben. Dass im Zuge des Schweizer Films «Zwingli» nicht nur über Regisseur Stefan Haupt und Huldrych-Zwingli-Darsteller Max Simonischek gesprochen wird, zeigt, wie auffällig und überzeugend die Kostüme sind.
Grosse Herausforderungen
In Muri gewährte Monika Schmid einen Einblick in ihre Arbeit als Kostümbildnerin und die grossen Herausforderungen, die der Film, der im Jahr 1519 anfängt, mit sich bringt. Ob sie sich das wirklich antun will? Monika Schmid überlegte lange. Neben dem Angebot, die Kleider für «Zwingli» zu organisieren und anzufertigen, klopfte eine zweite Film-Crew bei ihr an. Schliesslich entschied sie sich für den Mittelalter-Film und gegen den zeitgenössischen. «Zum Glück», wie sie im Nachhinein sagt. Die Kleiderpalette und die Arbeit im Vorfeld sei vielseitiger und schöner gewesen, als sie gedacht habe.

Text: Annemarie Keusch / Bild: Aliocha Merker

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 26. Februar

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