Regionalzeitung für das Freiamt

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Muri AG

056 675 10 50

Verlag «Der Freiämter» Inserate - Abos - Redaktion

«Unbeschreiblich» – Frick lässt Muri in Frick jubeln

Fussball: Die A-Junioren des FC Muri setzen sich im Finale des Aargauer Cups mit 2:1 gegen Brugg durch
Grenzenloser Jubel in Frick: Die A-Junioren des FC Muri sind Cupsieger 2018. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich die Mannschaft zurück in die Partie. Eduard Nikolla erzielte den Ausgleich, Captain Matthias Frick verwandelte einen Elfmeter eiskalt zum 2:1-Schlussresultat.

«Wir haben gekämpft, wir haben Blut geschwitzt und alles gegeben», fasste A-Junioren-Trainer Adriano Spino nach dem Spiel euphoriegeladen zusammen. Seine Mannschaft hatte soeben das vollbracht, was seit acht Jahren keine A-Junioren-Mannschaft des FC Muri mehr geschafft hatte. Das Team um Trainerduo Spino und Schwitter holte am vergangenen Donnerstag dank einem 2:1-Sieg über den FC Brugg die Cup-Trophäe nach Muri.
Doppeltes Pech zu Beginn
Dabei erwischten die Murianer einen alles andere als guten Start. Nach nur acht Minuten konnte Egzon Hoxha dank eines Abwehrfehlers der Freiämter zum 1:0 für Brugg einschieben. Sechs Minuten danach erhielt Muris Schlussmann Silvan Sigg zudem die gelbe Karte. Er soll den Ball ausserhalb des Strafraums in die Hände genommen haben. Bei den A-Junioren bedeutet das eine zehnminütige Strafe. Für diese Zeit zog sich Aussenverteidiger Luca Passerini das Torwarttrikot über. Nun agierte Muri mit einem Mann weniger und einem Feldspieler im Tor. Ein Nachteil, der von den Bruggern aber nicht ausgenutzt werden konnte. Die 22 Spieler auf dem Platz waren alle bis in die Zehenspitzen motiviert, was sich auf dem Platz widerspiegelte. Das Spiel war geprägt von hart geführten ­Zweikämpfen und Nickligkeiten. Der Schiedsrichter wirkte oft ein wenig überfordert. Doch je länger das Spiel dauerte, desto mehr übernahmen die Murianer das Spieldiktat. Kurz vor der Pause verpasst Muris Calvin Koch zwei Mal haarscharf den Ausgleich. Sein Team ging mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Nach der Pause war Muri spielbestimmend. In der 55. Minute tankte sich Dimitri Etterlin rechts durch und passte in den Strafraum. Über Umwege gelangte der Ball zu Eduard Nikolla, der zum verdienten 1:1-Ausgleich einschob. Das Tor mobilisierte neue Kräfte bei den Freiämtern. Sie drückten nun auf den Führungstreffer, während Brugg auf Zeit spielte und sich ins Elfmeterschiessen zu retten versuchte.

Bild und Text: Yannick Fischer

Mehr im «Freiämter» vom Dienstag, 15. Mai.

Beitrag Teilen

Mehr Beiträge im «Freiämter»

Scroll to Top