Alternative bieten

Di, 16. Jun. 2020

Annemarie Keusch, Redaktorin.

Dass sie gerne jammern, das sagt der Volksmund den Landwirten immer wieder nach. Zu viel Regen, zu wenig Regen, zu viel Sonne, zu wenig Sonne. Der Milchpreis. Es ist ein schmaler Grat, auf dem sich die Landwirte in Zusammenarbeit mit der Natur Tag für Tag bewegen. Zu viel oder zu wenig von etwas und die Ernte ist schlechter oder fällt total aus. Wird es existenziell, jammern alle Berufsgattungen, das brachte die Coronakrise ganz deutlich ans Tageslicht.

Ganz nah an der Natur sehen sich die Landwirte immer wieder neuen Herausforderungen gegenübergestellt. Gerade in der heutigen Zeit, wo Gewässer- und allgemein Naturschutz immer wichtiger wird, kommen gesetzliche Regulationen hinzu. Gebeiztes Maissaatgut ist das Nächste, was verboten wird.

Ökologisch gesehen ergibt das Sinn. Dass nicht gebeiztes Saatgut aber den Krähen zum Opfer fällt, zeigen verschiedene Beispiele. Entsprechend wäre es nichts als fair, wenn die spezialisierten Firmen eine biologische Alternative entwickeln würden. Die Landwirte sind sonst schon grosser Ungewissheit ausgesetzt.

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