Ein bisschen mediterran

Di, 26. Mai. 2020
Die «WeinLounge & Plauderbar» Veritas konnte nach Wochen der Unsicherheit jetzt endlich öffnen. Bild: zg

«WeinLounge & PlauderBar» Veritas eröffnet

Seit gut einer Woche überzeugt die Weinbar Veritas im Herzen von Muri mit einem unwiderstehlichen Mix: feine Weine, köstliche Antipasti und entspanntes Ambiente. Ein Lichtblick in Coronazeiten, sagen die Gäste. Doch bis zur Eröffnung wars eine Zitterpartie.

Es hätte ein ausgelassenes Fest geben sollen. Doch die Coronapandemie machte einen dicken Strich durch die Rechnung. Und so öffnete die neue Murianer «WeinLounge & Plauder-Bar» Veritas gewissermassen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Immerhin konnte sie öffnen – nach Wochen der Unsicherheit.

«Was für ein schöner Moment, endlich öffnen zu können»

Initiantin Marlies Laubacher richtete bei der Eröffnung lediglich an ihre Wegbegleiter ein paar Worte. Danach stiess man – schön auf Sicherheitsdistanz – mit einem Gläschen Crémant an. Die gute Stimmung liess sie sich durch den Ausnahmezustand aber nicht vermiesen. «Was für ein schöner Moment, endlich öffnen zu können», sagte sie, und ihre Erleichterung war unübersehbar. Doch nur eine Stunde später war im «Veritas» bereits der Bär los. Die ersten Gäste kamen – und dies gleich in Scharen. Viele von ihnen mussten aufgrund des eingeschränkten Platzangebots auf ein andermal vertröstet werden. Ganz umsonst waren sie allerdings nicht gekommen. Wer keinen Platz fand, erhielt einen Gutschein für den nächsten Besuch.

Wer rechtzeitig reserviert hatte, freute sich derweil über das neue Gastro-Angebot, «das durchaus das Potenzial hat, zum Hotspot für Geniesser zu werden». Denn trotz der strengen Sicherheitsvorschriften des Bundes fühlte sich die bunt gemischte Gästeschar sichtlich wohl. Daran änderte sich auch in den folgenden Tagen nichts. Die neue Weinbar war praktisch durchgehend ausgebucht. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich in Plauder- und Geniesserlaune. Pannen gab es – abgesehen von den üblichen kleinen Startschwierigkeiten – keine. Dass man hin und wieder ein bisschen länger auf seine Bestellung warten musste, weil die Abläufe noch nicht ganz reibungslos funktionieren, hatte immerhin den Vorteil, dass man die gute Stimmung ein wenig länger geniessen konnte. Das Konzept jedenfalls scheint zu funktionieren. Entsprechend glücklich äusserte sich Margot Weber nach dem ersten Wochenende: «Wir haben fast ausschliesslich positive Feedbacks bekommen», sagt sie. Das liegt zum einen am einladenden Ambiente des Lokals mit seinem Industrie-Schick und an der begrünten Terrasse, zum anderen aber auch an der Qualität der Weine, der Kreativität von Küchenchef Giulio Rossini, der die Gäste mit seinen Antipasti-Kreationen begeisterte, und nicht zuletzt am guten Preis-Leistungs-Verhältnis, wie viele der Gäste betonen. Es liegt aber bestimmt auch an der Freundlichkeit der Mitarbeitenden, die trotz vorgeschriebener Coronadistanz mit Herzlichkeit und persönlichem Service überzeugten.

Ein unkomplizierter Treffpunkt im Herzen von Muri

Nach den ersten erfolgreichen Betriebstagen lässt sich noch keine Prognose für die Zukunft stellen. Doch es zeigt sich bereits jetzt, dass die Weinbar im Herzen von Muri einem Bedürfnis entspricht und genau zu dem werden kann, was sich Marlies Laubacher und ihr Team vorgenommen haben: zum «unkomplizierten und sympathischen Treffpunkt mit regionaler Ausstrahlung und mediterranem Flair». Und dies selbst dann, wenn ihr Corona noch den einen oder anderen Strich durch die Rechnung machen wird. --zg


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