Frischer geht nicht

Di, 30. Jun. 2020

Annemarie Keusch, Redaktorin.

Vor einem Monat waren es die Erdbeeren, jetzt sind es die Kirschen. Es ist Hochsaison. Egal, welche Früchte, oder egal, welches Gemüse – die Diversität der im Freiamt produzierten Lebensmittel ist enorm. Immer mehr Landwirte setzen auf Direktverkauf. Auch beim Murianer Kirschen-Produzenten Stefan Frey macht der Direktverkauf rund einen Drittel des Absatzes aus.

Am Morgen gepfückt, am Nachmittag schon alles verkauft. So funktioniert es in den Hofäden oder bei Direktverkaufsständen. Frischer geht es nicht. Und direkter nicht. Und nirgends weiss der Konsument besser, wem das Geld zugute kommt, das er für die Kirschen, die Erdbeeren oder die Kartoffeln bezahlt: ohne Marge direkt zu jenen, die das ganze Jahr hindurch zu den Stauden, Bäumen oder Pfanzen schauen. Finanziell lohnt es sich auch für die Konsumenten. Keine Zwischenhändler, keine hohen Preise. Hinzu kommt der ökologische Aspekt. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, den Direktverkaufsschildern an Strassenrändern zu folgen.

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