Kritik ist sehr wohl angebracht

Di, 12. Jan. 2021

«Kritik ist fehl am Platz», Leserbrief in der Ausgabe vom 29. Dezember.

Natürlich ist der Gesamtregierungsrat für die Corona-Massnahmen im Aargau verantwortlich; die Anträge zu den Entscheiden kommen aber aus dem Departement Gesundheit und Soziales (DGS) mit Herrn Gallati an der Spitze. Die Fehleinschätzungen und Fehlleistungen dieses Departementes im vergangenen Jahr waren gewaltig. Eine kleine Auflistung gefällig?

1. Herr Gallati führte im Frühjahr eine öffentliche Diskussion mit Corona-Skeptikern, ohne auf die Einhaltung der geltenden Hygienemassnahmen zu pochen. 2. Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates bemängelte bei der Untersuchung der zu viel verrechneten Chefarztgehälter, dass der Regierungsrat keinen echten Willen zeige, die Affäre vollständig aufzuarbeiten. 3. Das Contact Tracing im Aargau funktionierte auch im Dezember immer noch nicht richtig und innert nützlicher Frist. 4. Der Aargau war lange Zeit ein Bremsklotz bei der Einführung von gesamtschweizerischen Coronamassnahmen bei der zweiten Welle und galt auch danach noch als sogenannter Trödelkanton. Die Verantwortung für all diese Fehlleistungen lagen und liegen beim DGS mit Herrn Gallati. Das ist ganz einfach keine Führung. Ja, Herr Stäger, ich stelle mir sehr gerne eine grüne oder rote Regierungsrätin im DGS vor, wir hätten im Aargau weniger Coronatote zu beklagen.

Reto Tschupp, Waltenschwil

 

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