1. Liga: TV Muri – KTV Muotathal (Sa, 16 Uhr, Bachmatten)
Gegen den KTV Muotathal hat Muri die Chance, an die Vorrundenleistungen anzuknüpfen. Die verpatzte Partie gegen die HSG Siggenthal/Baden-Endingen war den Freiämtern eine Lehre.
Dass ...
1. Liga: TV Muri – KTV Muotathal (Sa, 16 Uhr, Bachmatten)
Gegen den KTV Muotathal hat Muri die Chance, an die Vorrundenleistungen anzuknüpfen. Die verpatzte Partie gegen die HSG Siggenthal/Baden-Endingen war den Freiämtern eine Lehre.
Dass Muri letzten Samstag so tief fallen würde, ahnte niemand. Ein Sieg des Tabellenführers Siggenthal/Baden-Endingen war realistisch, aber nicht mit 15 Toren Vorsprung. «Wir haben es in der ersten Halbzeit vermasselt. Nach unserer frühen 0:1-Führung verwarfen wir fünf Siebenmeter in Folge. Abschlüsse, die hätten sitzen müssen, gingen daneben. Siggenthal zog selbstbewusst davon», erläutert Muri-Trainer Björn Navarin.
Sich aus so einem Tief zu befreien, ist schwierig. Deshalb lief in der ersten Halbzeit bei Muri nicht mehr viel zusammen. «Wir haben gekämpft und unser Bestes gegeben», sagt Navarin. «Aber wenn Siggenthal so deutlich führt, spielen sie sehr stark.» Gegen Muotathal braucht Muri eine bessere Leistung. Nur so kann das Team den 3. Platz verteidigen. Die Verfolger Altdorf und Horgen/Wädenswil haben nur zwei Punkte Rückstand. Das Hinspiel gegen Muotathal (27:26-Sieg für Muri) zeigt, wo angesetzt werden muss. Navarin: «Die erste Halbzeit im Hinspiel war eine der besten der Vorrunde. Alles funktionierte. Das Spiel war temporeich und effektiv. Dann machten wir Fehler, und Muotathal verkürzte. Am Ende brachten wir die Punkte mit viel Hektik nach Hause.»
Tore schiessen ist Kopfsache
Muri und Muotathal kennen sich seit Jahren. Die Teams wissen um die Stärken des Gegners. «Körperlich sind sie sehr robust und uns von der reinen Masse her überlegen. Umso mehr müssen wir auf Tempo und flinke Reaktionen setzen.»
Gegen Muotathal wollen die Murianer zu ihrem Spiel zurückfinden. «Letzte Woche haben wir uns einige Möglichkeiten herausgespielt. Leider verwandeln wir die Bälle nicht, aber unser Spiel funktioniert», so der Trainer. «Wir werden mit mehr Zeit in die Sprünge gehen, damit wir auch genug Zeit für genaue Würfe finden.» --tvm