Obiora Ike ist Kämpfer für Menschenrechte
06.03.2026 Wohlen, Kommende EventsBesuch vom 13. bis 15. März in Wohlen
Weltweit ist bekannt, dass in Nigeria die Menschenrechtsverletzungen durch Verschleppungen und Misshandlungen, vorab von Frauen und Kindern, unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreiten. Unzählige Christen leiden unter ...
Besuch vom 13. bis 15. März in Wohlen
Weltweit ist bekannt, dass in Nigeria die Menschenrechtsverletzungen durch Verschleppungen und Misshandlungen, vorab von Frauen und Kindern, unter der Bevölkerung Angst und Schrecken verbreiten. Unzählige Christen leiden unter Verfolgung. Für solche Menschen engagiert sich Obiora Ike als Fürsprecher. Dieser Kämpfer für die Menschenrechte besucht im März den Pastoralraum Unteres Freiamt.
Obiora Ike ist Gast des christlichen Hilfswerks Kirche in Not (ACN) und bereist in der Schweiz mehrere Gemeinden, wo er die Menschen über die Lage verfolgter Christen, aber auch Muslime, in seinem Heimatland informiert. Die Menschen leiden unter dem Terror radikalislamistischer Terroristen, vorab der Gruppe «Boko Haram». Diese versetzt seit Jahren durch terroristische Taten unzählige Nigerianerinnen und Nigerianer in Angst und Schrecken.
Geistlicher, Professor, Menschenrechtler
Nach dem Besuch diverser Bildungseinrichtungen in Nigeria erlangte er an einer österreichischen Universität Abschlüsse in Politikwissenschaften, Philosophie und Theologie. Bald nach der Diakonen-Weihe in Innsbruck wurde er in Vorarlberg 1981 zum Priester geweiht. Es folgten weitere Studien in Deutschland, den USA und Kanada. Er wurde Mitglied der Afrikastudiengesellschaft in Los Angeles und der Internationalen Politischen Wissenschaftsgesellschaft in Ottawa, Kanada. Von 1998 bis 2009 war Obiora Ike Generalvikar im Bistum Enugu. Nach Jahren der Seelsorgetätigkeit in Nigeria avancierte er zum Professor an verschiedenen Universitäten.
Heute steht er dem Institut für Entwicklung, Gerechtigkeit und Frieden vor. Seit Jahren widmet sich der nigerianische Gottesmann in einem beispiellosen Engagement für die Wahrung der Menschenrechte gegenüber seinen Landsleuten. Der unerschrockene Geistliche gilt als Brückenbauer und engagiert sich in seinem Heimatland für die Armen und Bedrängten, was nicht immer einfach ist.
Als Vertrauensperson des kirchlichen Hilfswerks Kirche in Not gilt sein unermüdlicher Einsatz mehreren karitativen und sozialen Projekten in Nigeria, welche dazu dienen, den Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen.
Obiora Ike besucht «Nacht der Begegnung»
Zu den Hauptprojekten zählen Bildungseinrichtungen, Spitäler, ärztliche Ambulatorien, Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sowie auch Güter zur Verbesserung der Lebens- und Wohnqualitäten.
Obiora Ike ist ein Zeitzeuge, der überall, wo er hinkommt, grosse Aufmerksamkeit geniesst. Er weilt vom 13. März bis 15. März in Wohlen, wo er an der «Nacht der Begegnung» teilnimmt und Gottesdienste zelebriert. --tre
