Praktisch und sinnvoll

| Mo, 30. Mär. 2020

Astrid Meier aus Kallern näht Klämmerlisäcke und Allzweckbeutel «der Umwelt zuliebe»
Bewusst auf Papier- und Plastiksäcke verzichten, das will Astrid Meier auch anderen Leuten schmackhaft machen. Anfangs nur für Familienmitglieder und Freunde nähte sie umweltschonende Alternativen. Heute werden...

Astrid Meier aus Kallern näht Klämmerlisäcke und Allzweckbeutel «der Umwelt zuliebe»
Bewusst auf Papier- und Plastiksäcke verzichten, das will Astrid Meier auch anderen Leuten schmackhaft machen. Anfangs nur für Familienmitglieder und Freunde nähte sie umweltschonende Alternativen. Heute werden die Anfragen für ihre alltagstauglichen Stoffkreationen immer häufiger.

Das Bild von frisch gewaschenen Kleidern, die auf Wäscheleinen an der Luft trocknen, ist seit der Erfindung des Tumblers nicht mehr ganz allgegenwärtig. Doch diese altbewährte Methode kommt mehr und mehr wieder in Trend. Kein Wunder, spart diese Variante auch Energie, Geld, ist gut für die Umwelt und der Duft der frisch gewaschenen Wäsche bleibt intensiver. «Der Tumbler kann in die Sommerferien gehen, denn die Sonne möchte die Arbeit erledigen», sagt die 48-jährige Astrid Meier. Mit ihren selbst genähten Klämmerlisäcken macht Wäscheaufhängen noch mehr Freude. Die Klämmerlisäcke näht die Kallerin bereits seit vielen Jahren. Den ersten vor 27 Jahren. Ursprünglich hat sie diese für Familienmitglieder und Freundinnen gemacht. «Auch war es immer eine beliebte Geschenkidee. Dazu noch etwas Sinnvolles.» Seit einiger Zeit häufen sich die Anfragen mit verschiedenen individuellen Wünschen. «Die ich sehr gerne erfülle.»
Individuelles Design
Wenn ihre drei erwachsenen Kinder bei der Arbeit sind, ihr Hund schläft und der Haushalt erledigt ist, verbringt sie ihre Freizeit an der Nähmaschine. Dabei entstehen aber nicht nur die praktischen Klämmerlisäcke. «Da ich in einer Bäckerei arbeite, sehe ich täglich, wie viele Papiertüten gebraucht werden, die bereits nach einigen Minuten wieder weggeworfen werden», erklärt sie ihre Idee eines praktischen und schönen Brotbeutels.
Weiter gehören Allzweckbeutel zu ihrem Sortiment. «Die Allzweckbeutel nähe ich mit der Idee, zukünftig auf möglichst viele Plastiksäcke verzichten zu können.» Kinder könnten statt der «Raschelsäckli» darauf zurückzugreifen, zudem ihre Spielsachen praktisch und stilvoll verpacken. «Meine Töchter benützen die Beutel auch fürs Verstauen von Hygieneartikeln», meint sie lachend. Das Design der Klämmerlisäcke und der Allzweckbeutel kann individuell gewählt werden. Zudem gibt es die Allzweckbeutel in diversen Grössen.
Auch Freude vermitteln
Inspirieren lässt sich Astrid Meier von den Alltagssituationen, die sie beobachten kann. «Auch kommen ab und zu meine Kinder wieder mit neuen Ideen», verrät sie. Für neue Anregungen sei sie immer offen. Mit ihren Produkten möchte sie einen kleinen Beitrag an die Umwelt leisten und somit auf möglichst viele Wegwerfartikel verzichten. «Die Produkte müssen möglichst praktisch sein und alltagstauglich», das ist ihr wichtig. Bei den verschiedenen Stoffen kann man zudem eine gewisse Freude an eher lästigen Aufgaben gewinnen.

Text und Bild: Sabrina Salm

Mehr im Freiämter vom Dienstag, 31. März


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