Weil alle mitbestimmen sollen

| Do, 27. Jun. 2019

An der «Gmeind» in Merenschwand wurden sämtliche Anträge genehmigt
Der Wissenbach wird verlegt. Mit fünf Gegenstimmen sagte eine grosse Mehrheit Ja zum Projekt, das fast zwei Millionen Franken kostet. Umgesetzt wird es als Teil des Projekts «Kreisel Hirschen». Unter «Verschiedenes» kam ein Über...

An der «Gmeind» in Merenschwand wurden sämtliche Anträge genehmigt
Der Wissenbach wird verlegt. Mit fünf Gegenstimmen sagte eine grosse Mehrheit Ja zum Projekt, das fast zwei Millionen Franken kostet. Umgesetzt wird es als Teil des Projekts «Kreisel Hirschen». Unter «Verschiedenes» kam ein Überweisungsantrag, den Stimmenanteil für ein Referendum auf zehn Prozent
zu senken.

Die einen befürchten ein Referendum «wegen jeder Kleinigkeit». Die anderen sprechen von direkter Demokratie. Unter «Verschiedenes» gingen die Emotionen noch einmal hoch. Grund war ein Überweisungsantrag im Namen von «Pro Merenschwand». Darin fordert die Gruppierung, die Hürde für Referenden von bisher 25 Prozent der Stimmberechtigten auf 10 Prozent zu senken. Nicht allen sei es möglich, an der Gemeindeversammlung teilzunehmen, betonte Theres Schöni, die den Antrag stellte. «Einige arbeiten, andere haben familiäre Aufgaben oder sind krank», nannte sie Beispiele.
Schöni betonte, dass es wichtig sei, dass bei wichtigen Entscheidungen alle mitbestimmen können. Und sie ist überzeugt: «Eine Entscheidung an der «Gmeind» widerspiegelt das Resultat einer Urnenabstimmung nicht – oder nicht immer.» Beispiele in der jüngeren Merenschwander Vergangenheit unterstreichen dies. Für Schöni ist zudem klar, dass an der «Gmeind» nicht immer alle das abstimmen, was sie eigentlich wollen. «Es braucht Mut, die Hand zu heben, wenn das alle um einen herum nicht tun.»

Text und Bild: Annemarie Keusch

Mehr im «Freiämter» vom Freitag, 28. Juni


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