CHLOSCHTERGEISCHT
30.01.2026 Muri, KolumneWomit die Redaktorin rechnet? Manuel Staubli stellt die Frage und schmunzelt. Er hat zum Termin eingeladen. Zum Gespräch. Dass es um das «Wave» gehen würde, liegt wegen des Treffpunktes in der Bar auf der Hand. Seit Oktober ist der Kontakt diesbezüglich da. Alle ...
Womit die Redaktorin rechnet? Manuel Staubli stellt die Frage und schmunzelt. Er hat zum Termin eingeladen. Zum Gespräch. Dass es um das «Wave» gehen würde, liegt wegen des Treffpunktes in der Bar auf der Hand. Seit Oktober ist der Kontakt diesbezüglich da. Alle Informationen, alles Wichtige, alles Spruchreife hatte er nun zusammen. Worum es gehen soll? Das wusste die Redaktorin nicht. Er will wohl nicht ankündigen, die Wände neu zu streichen, so viel ist klar. Staubli lacht über dieses Beispiel. «Das ist es tatsächlich nicht.» Ein wenig ist die Katze schon aus dem Sack, als Staubli zum Termin nicht alleine erscheint. Und tatsächlich. Der Newsgehalt ist da. Manuel Staubli gibt das «Wave» an den langjährigen Mitarbeiter Joël Scheuber weiter.
Gross verändern wird sich mit dem Wechsel per 1. März für die Gäste nichts. Das Personal bleibt beisammen, das Angebot auch, die Lokalität sowieso. Als Staubli vor gut drei Jahren die Bar übernahm, wartete er mit mehr Veränderungen auf. Das «Wave» wurde beispielsweise rauchfrei. «Das bleibt es auch», betont der künftige Besitzer Joël Scheuber. Auch verschiedene Veranstaltungen sollen weiterhin stattfinden. Unter anderem natürlich das Public Viewing an Fussball-Grossanlässen. Wie es diesen Sommer mit der Zeitverschiebung zu den WM-Austragungsländern USA und Mexiko sein wird? «Das wissen wir noch nicht, aber wir lassen uns etwas einfallen.»
Der fehlende niederschwellige Treffpunkt ist in Waltenschwil ein Thema, wie am Workshop zum Altersleitbild wiederholt geäussert wurde. Eine Gruppe verwendete dazu «fixer Raum» als Begriff. In der Präsentation fühlte sich die Gruppenmoderatorin zu einer Klarstellung bemüssigt: Gemeint sei nicht ein «Fixer-Raum» – also ein Raum, um sich Drogen zu spritzen – sondern ein Raum, der fix zur Verfügung stehe, für verschiedene Aktivitäten. Die anderen Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer nahmen es lachend zur Kenntnis.
«Der Gemeindeammann hat ein Ablaufdatum», sagte Simon Zubler am genannten Anlass. Damit kündigte er allerdings nicht seinen Rücktritt an, sondern reagierte lediglich auf die Aussage von Roland Guntern, Fachverantwortlicher Gemeinwesenarbeit bei der Pro Senectute Aargau, der ihn als «Gemeindepräsidenten» angekündigt hatte. Tatsächlich soll der «Ammann» im Kanton schon bald durch den «Präsidenten» oder die «Präsidentin» abgelöst werden, wie das Muri bereits umgesetzt hat.
Die Familiengugge Konfettipfuser aus Auw geben zum Jubiläum richtig Gas, Andrea Schmid und Sandra Kurmann haben dafür eine Jubiläumszeitung produziert. Das haben sie stilgerecht gemacht. Es gibt viele Bilder für die jüngeren (und älteren) Mitglieder. Dem nicht genug. Andrea Schmid hat dafür mehrere Comics kreiert, um die Geschichte der Gugge bildlich aufzuzeigen. Auch die sechs Sujets, mit denen die Mitglieder unterwegs waren, sind so festgehalten worden. Natürlich hat es für die Kinder auch Rätselspass zum Ausfüllen. So, wie die Gugge «familientauglich» funktioniert, haben die beiden Frauen die Zeitung lesenswert gestaltet. Wohl eines der schönsten Geschenke, die Mitglieder ihrer Gruppe schenken können. --ake, tst, vaw
