CHLOSCHTERGEISCHT
27.03.2026 Muri, KolumneDie Ensembles der Musikschule und des Vereins Musik Muri konzertierten im grossen Festsaal. Vier Ensemble, immer wieder andere Instrumente. So wurde fleissig umgebaut. Doch das lief wie am Schnürchen. Vielleicht liegts am Saal? Christian Rombach meinte, dass es auch ...
Die Ensembles der Musikschule und des Vereins Musik Muri konzertierten im grossen Festsaal. Vier Ensemble, immer wieder andere Instrumente. So wurde fleissig umgebaut. Doch das lief wie am Schnürchen. Vielleicht liegts am Saal? Christian Rombach meinte, dass es auch für junge Musizierende eine Ehre sei, in einem solch grossartigen Saal spielen zu dürfen. Vielleicht war es einfach auch gut organisiert.
Was stellen die da auf? Es sind drei Plattenelemente, die aneinandergefügt den unteren Teil der Bühne verdecken. Quasi als verdeckte Basis für die Darsteller, die ein Stück Magie ins Theater der Bezirksschule bringen. Erst sind nur farbige Handschuhe zu sehen. Die Hände bewegen sich rhythmisch zur Musik. Dann steigert sich das Pantomimenspiel immer mehr. Wird grösser. Magisch und bunt. «Dernière» hiess das Stück. Die Pantomimen sorgten für das passende Feuerwerk.
Der Gärtner ist der Mörder – was lange für einfach gestrickte Krimis galt, ist längst widerlegt. Eine andere Formel hat sich hingegen am Bez-Theater bestätigt: Der Hausmeister ist der Publikumsliebling. Das liegt zu einem grossen Teil natürlich an der charismatischen Performance des Darstellers – respektive vor zwei Jahren der Darstellerin. Aber natürlich auch am Potenzial des Drehbuchs. Ob sich das auch nach der Ära Hochuli fortsetzen wird? Nicht nur der «Chloschtergeischt» ist gespannt.
Er ist der kompetente Chef, der Planer, der Chrampfer im Forst.
Das Kreative liege ihm weniger, sagt Revierförster Oliver Eichenberger. Die Projektierung des Erholungskonzepts Maiholzwald hat er deshalb gerne dem selbstständigen Försterkollegen Linus Staubli überlassen. Hinter dem Resultat kann er stehen. Als Beweis dient das nebenstehende Foto.
«Sitzt mein Scheitel?» Die Frage ist berechtigt: Beim Interview mit Josef Stübi weht ein kühler Wind durch den Klosterhof – und somit auch durchs weisse bischöfliche Haar. Das liegt zum Glück, wie es soll. So sind die Fotos bald im Kasten und dem vielbeschäftigten Oberhirten bleibt noch genug Zeit für den geplanten Besuch bei der Schwester, die im Klosterdorf zu Hause ist.
Die Spitex Oberfreiamt tagte zum 27. Mal. Martin Abt war in den vergangenen 20 Jahren im Vorstand. Acht davon als Präsident und einziger Mann. Durch die Wahl von Priska Eigensatz als seine Nachfolgerin wurde daraus ein reines Frauengremium. Abt, der die Zusammenarbeit im Team schätzt, meinte mit Blick auf die Zukunft: «Nun ist es ein reines Frauengremium. Schauen Sie den Frauen gut auf die Finger.» Ob er seinen Schritt schon bereute?
Der scheidende Präsident hatte durch alle Traktanden geführt, als die Personalverantwortliche Claudia König ans Mikrofon trat. Er war überrascht. Denn das stand nicht in seiner Planung. Er habe keine Abschlussrede vorbereitet, sagte er, und fand noch ein paar Worte. Man glaube es kaum, dass schon 20 Jahre vorbei seien. Im Leben habe er gelernt: «Man bleibt nur dort hängen, wo es einem gefällt», schloss er. --tst/vaw
