Annemarie Keusch, Redaktorin.
Dass Tiere keine lauten Geräusche mögen, weiss eigentlich jedes Kind. Die Katze verlässt das Haus, der Hund verkriecht sich unter dem Bett. Und auch die Nutztiere in den ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Dass Tiere keine lauten Geräusche mögen, weiss eigentlich jedes Kind. Die Katze verlässt das Haus, der Hund verkriecht sich unter dem Bett. Und auch die Nutztiere in den Ställen leiden. Wenn es knallt an Silvester und am 1. August, dann haben Tierbesitzer keinen schönen Abend. Natürlich, es ist zweimal pro Jahr. Und ganz viele Leute, für die Feuerwerk zu diesen beiden Nächten zwingend dazugehört, gehen vernünftig damit um. Wer Böller neben einem Pferdestall zündet, tut das aber mit Bestimmtheit nicht.
Genau das ist in Besenbüren in der Silvesternacht passiert. Auch auf nationaler Stufe ist ein Feuerwerksverbot immer wieder Thema. Darauf wollen die Petitionäre Donat Etterli und Sonja Furrer nicht warten. 223 Leute unterschrieben ihre Petition, laute Feuerwerkskörper in Besenbüren zu verbieten. Ein deutliches Zeichen. Das Verbot auszusprechen, ist das eine. Es auch wirklich zu kontrollieren, dann das andere. Ein Armutszeugnis ist es aber alleine schon, dass eine solche Petition überhaupt notwendig ist. Um die Vernunft ist es bei gewissen Menschen ganz schlecht bestellt.