Der FC Muri verlängert mit Alain Schultz und Alessio Passerini
Beim FC Muri laufen nicht nur die Vorbereitungen auf die Rückrunde, sondern auch diejenigen auf die kommende Saison. Trainer Alain Schultz und Sportchef Alessio Passerini haben ihre Verträge um ...
Der FC Muri verlängert mit Alain Schultz und Alessio Passerini
Beim FC Muri laufen nicht nur die Vorbereitungen auf die Rückrunde, sondern auch diejenigen auf die kommende Saison. Trainer Alain Schultz und Sportchef Alessio Passerini haben ihre Verträge um ein Jahr verlängert.
Der FC Muri setzt auf Kontinuität. Nach drei schwierigen Jahren, in denen das Team von der 1. Liga classic in die regionale 2. Liga durchgereicht wurde, brachten Sportchef Alessio Passerini und Trainer Alain Schultz gemeinsam mit dem restlichen Staff Stabilität in die Mannschaft. Passerini kam im vergangenen Winter zu den Klosterdörflern. Schultz folgte im Sommer. Jetzt verlängert der Verein ihre Verträge vorzeitig um ein Jahr.
Nach der Vorrunde liegt Muri auf Rang 5, fünf Punkte hinter Tabellenführer Lenzburg. Im Aargauer Cup steht das Team im Halbfinal gegen Mutschellen. «Der Verein kam bereits im Dezember auf mich zu und signalisierte, dass sie gerne mit mir weitermachen würden», sagt Schultz. «Für mich war schnell klar, dass ich zusage. Die Arbeit macht mir viel Spass, das Team zieht super mit und der Verein ist ambitioniert. Unsere Ziele bis Saisonende sind klar: In der Meisterschaft wollen wir vorne mitspielen und im Cup den Sieg. Jetzt beginnt auch schon die Kaderplanung für nächsten Sommer. Wir wollen den Grossteil des Teams zusammenhalten.»
Passerini teilt die Ansichten des Trainers: «Ich bin dankbar, dass die Vereinsführung uns das Vertrauen geschenkt hat. So können wir längerfristig planen. Für mich war von Anfang an klar, dass Muri keine kurzfristige Durchlaufstation sein soll.»
Regional verankertes Team
Im Sommer konnte eine qualitativ starke Mannschaft zusammengestellt werden, die grösstenteils aus Spielern aus dem Freiamt besteht. Mit ihnen kam der sportliche Erfolg zurück. «Wir wollen vorne mitspielen. Langfristig gehört der FC Muri wieder in die 2. Liga interregional. Wir wollen aber nichts erzwingen, sondern etwas Nachhaltiges aufbauen», so Passerini.
Dazu gehört die Integration junger Spieler ins Fanionteam. Zuletzt gelang dies mit Devin Weibel und Dylan Bruggmann. Sie werden allerdings in der Rückrunde fehlen. Weibel pausiert wegen der Rekrutenschule, Bruggmann wegen seiner Lehre. Mit Ermal Krasniqi und Ermond Iseni werden dafür zwei neue Eigengewächse in der Vorbereitung an die erste Mannschaft herangeführt.
Weitere Verstärkungen sind Burim Hasanramaj (Erlinsbach) und Edison Imeri. Er spielte zuletzt in Österreich. Seine Eltern leben allerdings in Aristau. Der Merenschwander Lulzim Aliu, der zuletzt lange verletzt war, ist ausserdem ins Aufbautraining eingestiegen. Passerini: «Bei ihm wollen wir nichts überstürzen. Es ist schwer zu sagen, ob er uns schon in der Rückrunde helfen kann. Aber die Philosophie bleibt: Auch die neuen Spieler sind regional verankert.» Dieser eingeschlagene Weg wird jetzt mindestens noch für eine Saison mit Passerini und Schultz weitergehen. --jl