Annemarie Keusch, Redaktorin.
Menschen wieder in die Arbeitswelt integrieren. Das ist der Berufsalltag von Franziska Baggenstos aus Oberrüti. Im ganzen Freiamt und darüber hinaus ist sie dabei unterwegs ...
Annemarie Keusch, Redaktorin.
Menschen wieder in die Arbeitswelt integrieren. Das ist der Berufsalltag von Franziska Baggenstos aus Oberrüti. Im ganzen Freiamt und darüber hinaus ist sie dabei unterwegs – im Austausch mit den Klientinnen und Klienten, im Austausch mit den Arbeitgebern. Nicht immer stösst sie dabei auf offene Ohren. Gerade die Tatsache, dass hinter den meisten Massnahmen die IV steht, löst bei vielen Skepsis aus. Dabei wäre Offenheit genau die richtige Haltung.
80 Prozent der Menschen, die Baggenstos auf einem Stück ihres Weges begleitet, haben psychische Krankheiten hinter sich: Burn-out und Depressionen sind die häufigsten Beispiele. Krankheiten, von denen immer mehr Personen betroffen sind und vor denen niemand gefeit ist. Es kann jeden treffen und entsprechend wichtig ist es, psychische Erkrankungen nicht zu tabuisieren. Das hat rein gar nichts damit zu tun, dass Betroffene für die Arbeitswelt nicht mehr attraktiv sind. Das, was Franziska Baggenstos macht, ist entsprechend ganz viel Aufklärungsarbeit. Auch das Freiämter Gewerbe kann dabei einen grossen Beitrag leisten.