CHLOSCHTER GEISCHT

Fr, 16. Okt. 2020

Am nächsten Montag, 19. Oktober, geht es auf dem Privatsender «3+» wieder los. 17 Frauen kämpfen um die Gunst des «Bachelors». Wenn der Gedanke daran die einen erschaudern lässt, freuen sich die anderen auf die seichte TV-Unterhaltung. In der Rolle des Bachelors ist diesmal Alan Wey, ein Luzerner. Aber auch einigen Murianerinnen und Murianern dürfte der junge Beau mit südländischem Teint nicht unbekannt sein. Zumindest jenen nicht, die ab und zu an der Modeschau bei Mode Käppeli vorbeischauen. So hat sich auch der «Chloschtergeischt» an Alan als Model bei der Murianer Modeschau erinnert und zum Beweis ein Foto aus dem Archiv hervorgezaubert.


Tolle Archivbilder gibt es wohl auch von der Wiedereinweihung der neu renovierten Grossen Orgel in der Klosterkirche. Vor einem halben Jahrhundert wurde dieser Meilenstein gefeiert, der dafür sorgte, dass heute die Orgel wieder zu weiten Teilen im Originalzustand ist, also so, wie sie 1630 erstmals eingeweiht wurde. Fasziniert vom alt-ehrwürdigen Instrument ist auch der Murianer Kirchenmusiker Johannes Strobl. «Die Grosse Orgel in der Klosterkirche ist eines der Instrumente, das mir als Musiker am meisten beibrachte», sagt er. Nur immer auf der Grossen Orgel spielen, das gehe aber nicht. «Die anderen dürfen nicht eifersüchtig werden.» Entsprechend sitzt Strobl auch gerne an der Epistelorgel oder an der Evangelienorgel. «Jede hat ihre Vorteile.»


Stefanie Gross-blau (blau ist mit Absicht klein geschrieben, obwohl Gross davor steht) ist Wildkräuterpädagogin und leitet die Wildkräuterschule in Muri. Ihre Leidenschaft hat sie zu ihrem Beruf gemacht. «Ich bin immer schon viel gewandert. Auf meinen Spaziergängen habe ich alles gegessen, was ich am Wegesrand gefunden habe.» Ihr damaliger Lebensgefährte musste darüber das eine oder andere Mal liebevoll den Kopf schütteln und meinte: «Wenn du schon alles essen musst, was am Weg rumsteht, dann lerne es wenigstens richtig.» Gesagt, getan: 2010 schloss sie ihre Ausbildung zur Wildkräuterpädagogin mit dem Diplom ab.


Am 10. Oktober gründeten die Grünliberalen die Bezirkspartei Muri. An der Gründungsversammlung wurden die Gäste von Präsident Samuel Peyer aufgefordert, auf gelbe Kärtchen ihre Wünsche für die Zukunft aufzuschreiben. Darauf stand beispielsweise: Die Sicherstellung der ÖV-Anbindung auch für die Randregionen oder die Aktivierung von Jungwählerinnen und Jungwählern und die Sicherstellung ihrer Punkte zum Erfolg. Besonders herzig war der Wunsch eines Kindes: «Ich hätte gerne einen Hund.» So verschieden sind die Betrachtungsweisen.
--sus/ake

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