Christ- oder Weihnachtsbaum?
22.11.2024 Aristau, GewerbeChristbaumverkauf im Holzerhof in Aristau
An den beiden Wochenenden vom 14. und 15. sowie 21. und 22. Dezember werden auf dem Holzerhof wieder Weihnachtsbäume verkauft. Doch wer heute schon Zeit und Lust hat, der kann sich seinen Baum bereits aussuchen und ...
Christbaumverkauf im Holzerhof in Aristau
An den beiden Wochenenden vom 14. und 15. sowie 21. und 22. Dezember werden auf dem Holzerhof wieder Weihnachtsbäume verkauft. Doch wer heute schon Zeit und Lust hat, der kann sich seinen Baum bereits aussuchen und reservieren.
Jedes Jahr schmücken sie unzählige Stuben und Häuser und leuchten in die Herzen der Menschen. Sie sind klein und üppig geschmückt oder gross und spartanisch dekoriert. Sie haben stachlige oder zweifarbige Nadeln. Sie werden gefällt, gepflanzt oder als künstliche Kopie hingestellt. Doch überall, wo sie stehen, ziehen sie den Blick auf sich. Manche sind überzeugt, dass «das Fest» ohne Baum nicht geht.
Eine Frage steht im Raum: Woher hat der Baum seinen Namen? Beim Baum sprechen wir von Rottannen, Nordmannstannen oder Blautannen und Korktannen, die im Angebot stehen. Sie bringen einen Duft nach Harzen und Nadelholz mit in die Stuben und sorgen für ein spezielles und unvergleichliches Ambiente. Allein durch ihre natürliche Schönheit.
In einer Zeit von Unsicherheit hat diese Geschichte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs eine besondere Rolle: An Heiligabend 1914 stellen die deutschen Soldaten Christbäume auf die Wälle der Schützengräben, sie hören mit dem Schiessen auf, singen. Briten, Kanadier, Franzosen stimmen mit ein, es kommt zu einem kurzen Weihnachtsfrieden. Gefunden wurde die Geschichte im Fundus um die Weihnachtszeit der evangelischen und katholischen Kirche in Norddeutschland.
Wie nennen wir unseren Baum?
Sind es nun Christ- oder Tannenbäume, oder doch Weihnachtsbäume? Und wenn es Christbäume sind, stehen diese dann nur in Wohnungen, Häusern, Kirchen oder auf Plätzen von christlichen Familien und Gegenden? Wie verhält es sich da mit anderen Religionen? Hier stehen ja auch Bäume mit festlicher Garnitur und leuchtenden Kerzen oder Lichtern. Wikipedia, das Online-Lexikon, sagt dazu: Ein Weihnachtsbaum, auch Christbaum oder Tannenbaum genannt, ist ein geschmückter Nadelbaum, der zur Weihnachtszeit in einem Gebäude oder im Freien aufgestellt wird. Traditionelle Aufstellorte sind Kirchen und Wohnungen. Als Baumschmuck dienen meist Lichterketten, Kerzen, Christbaumkugeln, Lametta, Engels- oder andere Figuren. Weiter ist zu lesen, der Begriff Christbaum komme ursprünglich vom Paradiesbaum, der die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies versinnbildlichte. Dieser wurde zuweilen in einem Mysterienspiel dargestellt. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Weihnachtsbaum zum festen Bestandteil des heimischen Weihnachtsfests.
Jetzt den Baum aussuchen und in aller Ruhe abholen
Jedes Jahr Anfang Oktober stehen sie bereit. Wer seinen Baum auf dem Holzerhof holt, der kann heute schon seinen Baum aussuchen und zum gewünschten Zeitpunkt abholen. Dabei steht alles bereit, und die Besucher können einfach ein Band mit auf den Rundgang durch die Baumanlage nehmen und so ihren Baum mit dem Schild markieren. Nach Absprache kann der Baum zum gewünschten Zeitpunkt fixfertig vorbereitet und verpackt abgeholt werden.
Weihnachtsmarkt besuchen und Baum kaufen
An den vier Verkaufstagen vom 14. und 15. sowie 21. und 22. Dezember können die frischen Bäume auf dem Holzerhof in Aristau, ab 10 bis 17 Uhr, ausgesucht und bei einer Bratwurst oder einem warmen Tee oder Kaffee verpackt abgeholt werden.
Dazu bietet der kleine Markt nochmals Gelegenheit, ein Geschenk oder ein feines hausgemachtes Brot zu kaufen. Dazu hat sich der Anlass zu einem gemütlichen Treffen in der oft hektischen Weihnachtszeit entwickelt.

