Den Bubentraum erfüllt
25.07.2025 Sport, FussballSuper League: Alessandro Vogt unterschreibt Profivertrag beim FC St. Gallen bis 2029 – Saisonstart am Samstag
Der Wohler Alessandro Vogt hat es geschafft und sich in den Profifussball gekämpft. Die Familie ist stolz, der Sportchef des FC St. Gallen ...
Super League: Alessandro Vogt unterschreibt Profivertrag beim FC St. Gallen bis 2029 – Saisonstart am Samstag
Der Wohler Alessandro Vogt hat es geschafft und sich in den Profifussball gekämpft. Die Familie ist stolz, der Sportchef des FC St. Gallen überzeugt und er selbst startet am Samstag mit den Ostschweizern gegen den FC Basel in die neue Saison.
Stefan Sprenger
Der Papa ist überglücklich. Roland Vogt, Vizeammann und Gemeinderat von Wohlen, ist stolz auf seinen Sohn Alessandro, der vor wenigen Tagen einen Profivertrag beim FC St. Gallen bis ins Jahr 2029 unterschreibt. «Die ganze Familie ist stolz und glücklich, dass Alessandro seinen Bubentraum - einmal Fussballprofi zu werden – diese Woche erfüllen konnte», sagt Roland Vogt. Es sei der Lohn von hart erkämpfter und ehrlicher Arbeit. «Denn geschenkt wurde ihm im Fussball nichts. Alessandro ist nie durch seine Technik aufgefallen. Er hatte andere Qualitäten wie seinen unbändigen Ehrgeiz und Willen, seine Dynamik auf dem Platz, seine Effizienz vor dem Tor oder seine Bereitschaft, wegen dem Fussball auf vieles zu verzichten», sagt Vater Roland, der selbst Fussballer war.
Hauptprobe gegen Villarreal gelungen
«Leider sind diese Tugenden nicht jedem seiner Trainer aufgefallen.» 2021 kehrt er vom Nachwuchs des Teams Aargau zum FC Wohlen zurück – und wird in Ruhe gefördert. Ebenso in St. Gallen, wo er behutsam an höhere Aufgaben herangeführt wird. «In Wohlen und St. Gallen ist er auf Trainer und Verantwortliche gestossen, die sein Potenzial richtig erkannt haben und in Ruhe gefördert haben», sagt Vater Roland.
Seine Entwicklung in den letzten vier Jahren war enorm, er zeigt Leistung – ob in der 1. Liga classic oder der Promotion League. «Er ist heute mit seiner Athletik, Physis und seiner Entschlossenheit auf dem Platz zu einem vielversprechenden Fussballer gereift. Bleibt er gesund, wird er uns noch viel Freude bereiten. Denn er weiss, was er will, und wird mit seinem kollegialen und hilfsbereiten Charakter auch neben dem Fussballplatz von Mitspielern und Verantwortlichen geschätzt», so der Vater weiter.
Die Hauptprobe ist Vogt und seinem Team gelungen. Im letzten Test vor dem Saisonstart erreicht der FC St. Gallen gegen Villarreal – das in der vergangenen Saison den 5. Rang in der «La Liga» in Spanien belegte – ein starkes 2:2. Morgen Samstag (18 Uhr) starten die «Espen» im Heimspiel gegen den FC Basel in die neue Saison. Übrigens: Die Basler erreichten gegen Villarreal ein 3:3 vor wenigen Tagen.
«Fester Bestandteil des Profikaders»
Gegen Villarreal spielt auch Alessandro Vogt aus Wohlen. Der 20-Jährige, der beim FC Wohlen den Sprung vom Nachwuchs- in den Aktivfussball schaffte und in der Saison 2021/22 und 2022/23 für die erste Mannschaft in der 1. Liga classic spielte, wechselte zu Beginn des Jahres 2023 nach St. Gallen. Dort spielte er hauptsächlich bei der 2. Mannschaft. Er erzielte acht Tore in 34 Spielen in der Promotion League sowie 13 Tore in 25 Partien der 1. Liga. Im November 2024 gab er zudem sein Debüt in der Super League beim Spiel der St. Galler gegen die Grasshoppers.
Und nun bindet der FC St. Gallen den Jungstürmer aus dem Freiamt für lange Zeit und stattet ihn mit einem Vertrag bis ins Jahr 2029 aus. Roger Stilz, Sportchef des FC St. Gallen, sagt: «Alessandro ist ein Spieler aus unserer Perspektivgruppe. Bereits in der vergangenen Saison war er regelmässig bei den Profis dabei, sammelte viele Spielminuten in der U21 und erzielte dabei einige Tore. Diese gute Basis hat er mitgenommen und sich in den letzten Monaten zu einem festen Bestandteil des Profikaders entwickelt. Er ist ein wuchtiger, athletischer Stürmer mit konstantem Zug zum Tor. Wir freuen uns, ihn auf seinem weiteren Weg begleiten zu dürfen.»
Alessandro Vogt durfte sich aufgrund des bevorstehenden Saisonstarts nicht äussern. Es gilt, den ganzen Fokus darauf zu richten, dass die St. Galler in der Startphase zu 100 Prozent bereit sind.