Sonja Bantli, Merenschwand, übergibt «Baum des Lebens» einem Alters- und Pflegeheim
Im Alters- und Pflegeheim Im Brühl in Spreitenbach wurde ein besonderes Kunstwerk feierlich eingeweiht: der «Baum des Lebens». Zahlreiche Gäste, ...
Sonja Bantli, Merenschwand, übergibt «Baum des Lebens» einem Alters- und Pflegeheim
Im Alters- und Pflegeheim Im Brühl in Spreitenbach wurde ein besonderes Kunstwerk feierlich eingeweiht: der «Baum des Lebens». Zahlreiche Gäste, Bewohnende des Alters- und Pflegeheims sowie Vertreter des Spitals Muri und des Gönnervereins versammelten sich zu diesem bewegenden Moment.
Der «Baum des Lebens» hat eine bemerkenswerte Geschichte: Ursprünglich im Eingangsbereich des Spitals Muri installiert, wurde er 2018 anlässlich des Jubiläums durch die Kunsthandwerkerin Sonja Bantli geschaffen. Aus einem einfachen Fliederstrauch erwuchs in der künstlerischen Vision ein kraftvolles Symbol: ein Baum mit herzförmigen Blättern aus verschiedenen Holzarten. Jedes Blatt erzählt seither eine eigene Geschichte – von Patienten, Mitarbeitenden, Angehörigen oder Besuchenden.
«Der Baum gehört zu uns»
Heimleiterin Sandra Graf betonte in ihrer Ansprache die emotionale Bedeutung des Kunstwerks: «Der Baum des Lebens erinnert uns an den Kreislauf des Lebens, an Wurzeln, an Wachstum und Veränderung – insbesondere im Kontext des Alters eine berührende Symbolik.» Der Baum sei nicht einfach Dekoration, sondern Ausdruck einer Haltung: das Leben in jeder Phase zu würdigen und zu schätzen, so die Heimleiterin des Alters- und Pflegeheims Im Brühl in ihrer Ansprache.
Als bekannt wurde, dass das Spital Muri für den Baum einen neuen Platz suchte, reagierte Sandra Graf auf einen Aufruf in der Freiämter Zeitung und war sofort überzeugt: «Dieser Baum gehört zu uns!» Die Freude war gross, als sich die Künstlerin Sonja Bantli nach einem Besuch im Heim entschied, das Kunstwerk nach Spreitenbach zu geben.
Künstlerin verbindet beide Standorte
Sonja Bantli selbst zeigte sich bewegt: «Für mich ist es das schönste Kompliment, wenn man sich nur schweren Herzens von einem Werk trennen kann – und gleichzeitig grosse Freude über den neuen passenden Ort empfindet.» Mit grossem Dank übergab sie das Werk in die Obhut des Hauses, nicht ohne ein kleines Ritual: Zwei Blätter brachte sie persönlich mit, als symbolische Geste der Verbindung.
Einweihung mit Grussworten aus Muri
Die Einweihung wurde durch die Dankesworte von Rico Hartmann vom Gönnerverein Spital Muri, der das ursprüngliche Projekt vonseiten des Spitals Muri unterstützte, bereichert. Die Delegation aus dem Freiamt war mit Elvira Schädler und Matthias Rey vertreten. Ihre Anwesenheit unterstrich die anhaltende Verbundenheit zwischen Ursprung und neuem Zuhause des Kunstwerks. Das in Spreitenbach nun einen neuen Platz gefunden hat, was sowohl die Künstlerin wie auch die Vorbesitzer und die Besitzer am jetzigen Standort freut. --red