Thomas Stöckli, Redaktor.
Es wurde mit harten Bandagen gekämpft. Schliesslich ging es für die einen um nachhaltige Energie und viel Geld, für die anderen um den Erhalt von Natur und Naherholung. So kursierten im Vorfeld der ...
Thomas Stöckli, Redaktor.
Es wurde mit harten Bandagen gekämpft. Schliesslich ging es für die einen um nachhaltige Energie und viel Geld, für die anderen um den Erhalt von Natur und Naherholung. So kursierten im Vorfeld der ausserordentlichen «Gmeind» in Beinwil zum Windpark Lindenberg vor vier Wochen üble Anschuldigungen auf sozialen Medien. Von «Geheimverträgen» war die Rede, suggerierend, dass der Gemeinderat etwas zu verbergen habe.
Der Wind hat sich in der Zwischenzeit offenbar nicht gelegt. Nur so ist zu verstehen, dass nun zwei Gemeinderäte ihre Demission angekündigt haben. Die Enttäuschung ist nachvollziehbar. Schliesslich sind die Vorwürfe heftig. Und die finanzielle Ausgangslage der Gemeinde hat sich mit dem Nein zum Windkraft-Batzen sicher nicht verbessert.
Dass es nun unmittelbar nach den Erneuerungswahlen bereits wieder Vakanzen zu decken gilt, ist unschön. Besonders befremdet das Vorgehen der Zurücktretenden, die Ratskollegen nicht vorab zu orientieren. Das widerspricht dem Kollegialitätsprinzip. Kein guter Start in die neue Legislatur.