1. Liga: SG HSC Suhr Aarau II – TV Muri (Sonntag, 19.30 Uhr, Aarau Schachen)
Am späten Sonntagabend trifft der TV Muri auf einen etablierten Gegner. Suhr Aarau II ist eines der wenigen Teams, das die Klosterdörfler in der Vorrunde bezwingen ...
1. Liga: SG HSC Suhr Aarau II – TV Muri (Sonntag, 19.30 Uhr, Aarau Schachen)
Am späten Sonntagabend trifft der TV Muri auf einen etablierten Gegner. Suhr Aarau II ist eines der wenigen Teams, das die Klosterdörfler in der Vorrunde bezwingen konnte.
Für Muri-Trainer Björn Navarin läuft es bisher gut. Nach dem 26:26-Heimunentschieden gegen die SG Horgen/ Wädenswil am vergangenen Samstag konnte sich sein Team weiter auf dem Podest festigen. Nun verfolgt es Ehrendingen. Diese verteidigen mit nur einem Punkt Vorsprung den zweiten Platz und treten bereits morgen der SG Handball Seetal gegenüber. Für Navarin und seine Spieler wird es daher umso wichtiger, Punkte gegen Suhr Aarau II zu sammeln. Gleichzeitig hoffen die Freiämter, dass die Seetaler es ihnen gegen Ehrendingen gleichtun.
Zufall, oder doch nicht?
«Bei Suhr Aarau weiss man nie, mit welchen Spielern sie antreten», sagt Navarin. Die Gegner haben damit den Überraschungseffekt auf ihrer Seite. Sie können Spieler aus ihrem Nationalliga-A-Team an die zweite Mannschaft abgeben. «Es ist wie eine Lotterie: Wer kommt, wer nicht?» Muri will in diesem Spiel nichts dem Zufall überlassen. «Wir haben mit ihnen noch eine Rechnung offen. Im Heimspiel sind wir unter die Räder gekommen.» Trotz einer starken Schlussphase und lautstarker Unterstützung der Zuschauer in der Bachmattenhalle verlor Muri am 25. Oktober zu Hause mit 27:35. Die 10-Tore-Führung der Aarauer konnten sie nicht mehr aufholen. «Da haben wir sie zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Wie wir erfahren haben, ist ihr Hinspiel gegen uns eine ihrer bislang besten Saisonleistungen. Das wollen wir nicht noch einmal zulassen.» Aus Sicht des Trainers war die Defensive im Hinspiel gut. «Es sind Kleinigkeiten, die Anpassung benötigen: Wir müssen bereit sein, dürfen nicht rumstehen und uns ärgern, wenn es nicht läuft. Solche Dinge passieren uns vereinzelt. Jetzt arbeiten wir daran, die Löcher länger zu schliessen.» Alle drei Muri-Goalies (Ivo Rütimann, Ursin Schleiss, Jul Baeriswyl) werden dabei sein, um das Tor zu sichern.
Geheimtricks und Fokus
Hat Muri einen Geheimtrick, um die Aarauer aus dem Konzept zu bringen? Navarin winkt ab: «Wir haben letzte Woche eine neue Strategie ausprobiert. Sie hat noch nicht perfekt funktioniert, aber wir behalten sie im Auge. Sie bietet uns eine Reaktionsmöglichkeit, falls die gegnerische Deckung anders steht als gewohnt. Gegen Horgen/Wädenswil hat es einigermassen geklappt. Wir arbeiten weiter an uns. Das ist das Beste, was wir tun können.» --tvm