Puppenwettbewerb an der Niederwiler Fasnacht
Heute Abend lädt Niederwil zur Inthronisation des neuen Ehrenschränzers. Schon zuvor wurde die Bevölkerung aufgerufen, originelle Puppen zu basteln.
Heute Freitagabend wird das grosse Geheimnis ...
Puppenwettbewerb an der Niederwiler Fasnacht
Heute Abend lädt Niederwil zur Inthronisation des neuen Ehrenschränzers. Schon zuvor wurde die Bevölkerung aufgerufen, originelle Puppen zu basteln.
Heute Freitagabend wird das grosse Geheimnis gelüftet, wer Niederwil als Ehrenschränzer durch die närrischen Tage führt und Nachfolger von Reto Kleiner alias «Chnobli» wird. Noch ist nicht bekannt, auf wen die Wahl fällt. Aber schon heute ist klar, dass das neue Fasnachtsoberhaupt eine zusätzliche Aufgabe übernimmt. Steht der Ehrenschränzer doch der Jury des 1. Fasnachts-Puppen-Wettbewerb vor.
Freie Hand bei der Gestaltung
Wobei es nicht ganz stimmt, dass dieser Wettbewerb zum ersten Mal stattfindet. «So etwas Ähnliches gab es schon früher, aber es ist wohl 20 Jahre her. Wir fanden, es sei endlich Zeit für eine Wiederholung», erklärt Cliquenmeister André «Pizza» Furrer. Die Idee sei während einer der OK-Sitzungen für die Fasnacht 2026 entstanden und dann sofort umgesetzt worden. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Haus- oder Wegeingang, den Balkon, die Fenster oder andere Stellen mit einer gestopften Puppe zu schmücken. Die Puppen sollten spätestens bis heute Abend gut sichtbar aufgestellt sein. Die Standorte sind zudem zu melden, damit die Jury weiss, wo sie überall die Resultate begutachten kann.
Und mit wie vielen Teilnehmenden rechnet das OK? «Das ist sehr schwierig zu sagen», so Furrer. Er ist aber überzeugt, dass doch einige Puppen zusammenkommen. «So zwischen 10 und 20 Beiträge, das wäre toll», stapelt er tief. Einige sind jetzt schon draussen aufgestellt und sichtbar. Spezielle Vorgaben bezüglich Gestaltung gibt es keine. «Wobei es schon super wäre, wenn es viele Puppen gibt, welche das Motto aufnehmen», sagt Furrer.
Auflösung an der Dorffasnacht
Dieses lautet bekanntlich «Nederwil god of Canada». Und in diesem Rahmen gibt es viele Möglichkeiten. Da sind ja die Möglichkeiten gross – vom Holzfäller via Hockeyspieler bis zum Elch. Eine Jury, angeführt vom neuen Ehrenschränzer, wird die Puppen bewerten. Und wie es sich für einen Wettbewerb gehört, gibt es auch Preise, und zwar deren drei: einmal eine Bootsfahrt auf einem Hausboot mit dem Kapitän Kurt Studer (er war Ehrenschränzer 2007), einen Geldpreis und einen Eintritt an einen Kulturanlass. Die Preisverleihung wird an der Dorfplatzfasnacht am Schmutzigen Donnerstag vorgenommen, die damit einen weiteren Höhepunkt erhält. --chh