2. Liga: Wohlen Mutschellen – Ruswil Wolhusen 30:20 (15:6)
Die SG Wohlen Mutschellen bleibt weiter auf Kurs Richtung Aufstiegsspiele. Gegen die SG Ruswil Wolhusen gewannen die Freiämter deutlich mit 30:20. Sie mühten sich dabei aber mehr als zu ...
2. Liga: Wohlen Mutschellen – Ruswil Wolhusen 30:20 (15:6)
Die SG Wohlen Mutschellen bleibt weiter auf Kurs Richtung Aufstiegsspiele. Gegen die SG Ruswil Wolhusen gewannen die Freiämter deutlich mit 30:20. Sie mühten sich dabei aber mehr als zu glänzen.
«Am Ende zählt das Resultat. Wir haben mit 30:20 gewonnen und das zählt. Aber wir haben uns zu fest dem Spiel unseres Gegners angepasst. Und das gefällt mir nicht», fasste Wohlen-Mutschellen-Trainer Alex Milosevic die Partie gegen die SG Ruswil Wolhusen schnell zusammen.
Der Start war geprägt von gegenseitigem Abtasten und vielen vergebenen Chancen auf beiden Seiten. Die Hausherren nutzten in der Widener Burkertsmatt die letzten zehn Minuten bis zum Seitenwechsel, um der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Aus einem 5:5 machte der Leader aus dem Freiamt gegen den Tabellenachten innert fünf Minuten ein 10:5. Zur Pause führte die SG Wohlen Mutschellen bereits deutlich mit 15:6. Dabei konnten die Gastgeber einmal mehr auf den starken Rückhalt von Torhüter Dario Koch zählen. Er entschärfte die Hälfte aller Würfe, die auf sein Tor kamen.
Vorsprung verwaltet
Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die SGWM tat in den zweiten dreissig Minuten nicht viel mehr als den Vorsprung zu verwalten. Die Gäste aus Ruswil Wolhusen hielten den Schaden in Grenzen. Dabei vergaben beide Seiten weiterhin viele Chancen. Entweder scheiterten die angreifenden Schützen an der Präzision ihrer Abschlüsse oder sie fanden in den Torhütern ihre Meister. So stand Janis Weber im Tor der Freiämter seinem Team-Kameraden Koch beinahe in nichts nach. Weber hielt über 40 Prozent aller Würfe und trug so seinen Teil am klaren 30:20-Erfolg bei. «Schade, haben wir uns zu fest dem Gegner angepasst. Wir schaffen es einfach nicht immer, gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte souveräner aufzutreten. Wir konnten mit angezogener Handbremse spielen und kamen zum Sieg. Da müssen wir aufpassen, dass wir diese gegen stärkere Mannschaften wieder lösen können», analysierte Milosevic das Spiel.
Regio-Cup-Final-Four ruft
Bereits übermorgen Donnerstag (20.30 Uhr/Ebnet Frick) steht die Equipe von Alex Milosevic wieder im Einsatz. Im Viertelfinal des Regio-Cups reisen die Freiämter zum Drittligisten Frick. Dabei wollen die Zweitligisten den Einzug ins Final-Four-Wochenende von Mitte März sicherstellen und den Traum von der Titelverteidigung weiterträumen.
Der Trainer erklärt, dass sich die Freiämter ihre zweite Mannschaft in der 2. Liga, die SG Mutschellen Wohlen, als Vorbild nehmen. «Diese haben letzte Woche Olten auswärts bezwungen und sind bereits für das Final-Wochenende qualifiziert. Und das wollen wir auch», gibt Milosevic die Zielsetzung für die nächste Partie vor. --ch