«Muri blüht» am nächsten und übernächsten Wochenende
Am 11. und 12 April lädt «Muri blüht» zum Rundgang durch die blühenden Obstbäume ein. Die Frage ist: Macht das kalte Wetter dem Open-Air-Event einen Strich ...
«Muri blüht» am nächsten und übernächsten Wochenende
Am 11. und 12 April lädt «Muri blüht» zum Rundgang durch die blühenden Obstbäume ein. Die Frage ist: Macht das kalte Wetter dem Open-Air-Event einen Strich durch die Rechnung?
Reicht es mit der Blüte oder reicht es nicht? Diese Frage stellt man sich derzeit, wenn man die Obstbäume auf dem Rundweg von «Muri blüht» betrachtet. Das kalte Wetter vor Ostern hat die sehr frühe Vegetation gebremst. Dies bestätigt Stefan Frey vom Organisationskomitee. Doch er ist zuversichtlich, dass bis zum Wochenende zumindest die Kirsch- und Birnbäume ihre weissen Blüten geöffnet haben. Für die Äpfel dürfte es knapp werden, aber der Rundweg ist an zwei Wochenenden offen und bis dann dürften auch die Apfelbäume ihren rosaroten Mantel übergezogen haben.
Bereits aufgestellt ist der Baumkronenpfad im Ausser Greuel. Am Ostersamstag haben ein halbes Dutzend Gerüstbauer einen Apfelbaum eingerüstet. Der Verantwortliche, Matthias Arnold, zeigt sich zufrieden und freut sich auf die Besuchenden. «Wir haben den Pfad so angelegt, dass drei Bäume aus der Vogelperspektive betrachtet werden können.» Einer davon ist ein uralter Birnbaum, dessen Blüten sich bereits im Ballonstadium befinden. Die Aussicht vom Baumkronenpfad über die Baumkronen in Richtung Muri oder auch zu den Bergen der Innerschweiz ist grossartig oder wie er es ausdrückt «eifach nome schön». Er betont aber gleichzeitig, dass der Baumkronenpfad nur während den Öffnungszeiten von «Muri blüht» betreten werden darf und er dann von einer Aufsichtsperson betreut wird. Überhaupt sind die Organisatoren auf die Disziplin der Besuchenden angewiesen. So wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man auf den markierten Wegen bleiben soll und keine wilden Erkundungstouren über Wiesen und Weiden geduldet werden.
60 Helferschichten besetzt
Auch die übrigen Arbeiten sind auf Kurs. In den nächsten Tagen wird der Weg ausgesteckt und das Gras gemäht. David Beeler, der jeweils um 14 Uhr zeigt, wie Bäume umgepfropft werden, hat beispielsweise rund ein Dutzend ausgestopfter Obstgartenvögel organisiert. Diese muten fast schon antik an, geben aber einen Einblick in die Vielfalt der Obstgartenfauna. Höchst erfreut war auch Gabi Arnold in Zusammenhang mit der Suche nach freiwilligen Helferinnen und Helfern für die «Blueschtbeiz». Innerhalb weniger Tage konnten die rund 60 Schichten besetzt werden. Was jetzt noch fehlt, ist trockenes und warmes Wetter. «Darauf haben wir keinen Einfluss, aber wir hoffen, dass auch Petrus sich vom Rausch der Obstblüte anstecken lässt und uns ein paar schöne Tage beschert.» --red