Workshop über mögliche Kirchgemeinde-Fusion am Montag, 19. Januar
Die Verantwortlichen laden die Bevölkerung zur Diskussion über einen möglichen Zusammenschluss der Kirchgemeinden Bremgarten, Hermetschwil-Staffeln und Zufikon ein. Auch Fragen und ...
Workshop über mögliche Kirchgemeinde-Fusion am Montag, 19. Januar
Die Verantwortlichen laden die Bevölkerung zur Diskussion über einen möglichen Zusammenschluss der Kirchgemeinden Bremgarten, Hermetschwil-Staffeln und Zufikon ein. Auch Fragen und Bedenken sollen dabei offen angesprochen werden können.
Seit Jahren arbeiten die Pfarreien Bremgarten, Zufikon, Hermetschwil-Staffeln mit Jonen und Lunkhofen erfolgreich im Pastoralraum Bremgarten-Reusstal zusammen. Soll nun auf staatskirchenrechtlicher Ebene ein Zusammenschluss von zwei oder drei Kirchgemeinden angestrebt werden? Welche Bedenken bestehen gegenüber einer Fusion vonseiten der Kirchgemeinden?
Dies und mehr wird an einem Workshop am Montag, 19. Januar, 19 Uhr, im Restaurant JoJo der St. Josef-Stiftung thematisiert, mit anschliessendem Apéro, zu dem die Kirchenpflegen Bremgarten, Hermetschwil-Staffeln und Zufikon einladen.
Es spricht vieles für eine Zusammenarbeit
Die Kirchgemeinden arbeiten bereits heute in der Praxis eng zusammen, obwohl sie als unabhängige Institutionen agieren. Schon heute werden verschiedene administrative Aufgaben gemeinsam erledigt.
Die Informationen, welche an den letzten Kirchgemeindeversammlungen geteilt wurden, stiessen überwiegend auf positive Resonanz. Die Kirchenpflegen möchten aber auch kritische Stimmen und Anliegen ernst nehmen und in den Prozess einfliessen lassen. Aus diesem Grund laden sie alle interessierten Mitglieder zu einem Workshop ein, um weitere Abklärungen zur Fusion zu treffen.
In diesem Workshop sollen gemäss Organisatoren insbesondere Fragen, Bedenken, Ängste und Vorbehalte offen angesprochen werden können. Es sei entscheidend, nun zu klären, welche Aspekte des Fusionsprozesses als besonders wichtig erachtet werden, was unbedingt erhalten bleiben soll und welche Mehrwerte durch die Fusion erwartet werden, wie es in der Einladung heisst.
Orientierung bieten für die Zukunft
«Die Rückmeldungen aus dem Workshop werden der Projektgruppe wertvolle Orientierung für die weiteren Fusionsgespräche bieten», schreiben die Kirchenpflegen. Ziel sei es, eine Organisationsform zu entwickeln, die für alle drei Kirchgemeinden von Vorteil ist und gleichzeitig auch die anderen beiden Kirchgemeinden durch vertragliche Vereinbarungen in den Prozess einbinde.
«Die Fusion könnte ein Schritt in eine nachhaltigere Zukunft für die Kirche sein, in der langfristig Ressourcen besser genutzt werden können», schreiben die Verantwortlichen. Geleitet wird der Workshop von Hans Lichtsteiner (Verbandsberatung.ch), der viel Erfahrung in Organisation und Entwicklung von Institutionen und Verbänden mitbringt und die Projektgruppe rund um die Kirchenpflegen beim Fusionsprozess begleiten wird. --zg/red