Kleiner Erfolg zum Abschluss

Di, 22. Dez. 2020

Karate: Jonerin Anina Suter überzeugt am Talentsichtungstag

Die Saison fiel für Karateka Anina Suter fast komplett aus. Zumindest konnte sie am Anfang und am Ende des Jahres zwei kleine Erfolge feiern.

Das Jahr startete vielversprechend für die 17-jährige Jonerin Anina Suter. Die Kampfsportlerin holte den 5. Rang an ihrem ersten Turnier. Das Problem: Wegen der Coronapandemie sollte es das einzige Turnier bleiben. «Der Reihe nach wurden alle Wettkämpfe verschoben oder komplett abgesagt», erzählt sie. «Zwei Monate lang konnte ich zudem gar nicht trainieren, da während dem Lockdown unser Dojo geschlossen war.»

In ihrem Fall bedeutet das, dass sie «nur» in ihrem eigenen kleinen Dojo, das sie zu Hause eingerichtet hat, trainieren konnte. Ausserdem ging sie häufig Velo fahren. Mit den Lockerungen kamen auch immer mehr Trainingsmöglichkeiten. Zuerst in Sechsergruppen mit genug Distanz, dann mit Maskenpflicht. «Es ist gewöhnungsbedürftig mit Maske zu trainieren, aber es geht», sagt Suter lachend.

Die Drittbeste des Landes

Der einzige Anlass, der durchgeführt wurde, war der Talentsichtungstag im Oktober. «Von allen Karatekas aus der ganzen Schweiz konnte ich die drittmeisten Punkte holen», erzählt die Jonerin stolz. «Das war eine grosse Motivation und Bestätigung, dass auch die Trainings, die ich allein durchgeführt habe, ihre Früchte getragen und mir genützt haben.»

So hat die Saison, die eigentlich nicht stattgefunden hat, für das Kellerämter Karatetalent doch noch einen positiven Abschluss gehabt. «Ich hoffe dennoch ganz fest, dass wir die nächste Saison so ‹normal› wie es nur möglich ist starten und durchführen konnten. Denn wirklich viel Sportliches habe ich dieses Jahr dennoch nicht erlebt.» --jl

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