Die vom Kanton im Jahr 2024 bevorschussten Restkosten für Sonderschulung, Heime und Werkstätten betrugen rund 485.85 Millionen Franken. Dies ergibt für die Gemeinden eine Belastung von 264.22 Franken pro Einwohnerin und Einwohner (Vorjahr: 250.12 Franken). Für Dietwil ergibt ...
Die vom Kanton im Jahr 2024 bevorschussten Restkosten für Sonderschulung, Heime und Werkstätten betrugen rund 485.85 Millionen Franken. Dies ergibt für die Gemeinden eine Belastung von 264.22 Franken pro Einwohnerin und Einwohner (Vorjahr: 250.12 Franken). Für Dietwil ergibt sich bei einer Bevölkerungszahl von 1419 Personen per 31. Dezember ein Kostenanteil von rund 374 900 Franken (Vorjahr: 362 900 Franken). Die Restkosten liegen gegenüber dem Budget gesamthaft um rund 3.65 Millionen Franken höher. Trotz des höheren Pro-Kopf-Beitrags ergibt sich für Dietwil eine Budgetunterschreitung von rund 10 000 Franken, was auf die tiefere Bevölkerungszahl per Ende Jahr zurückzuführen ist.
Der Gesamtbetrag enthält periodenbereinigte Restkosten sowie Rückerstattungen von Rücklagenfondsgeldern durch die vom Kanton anerkannten Einrichtungen. Im Erwachsenenbereich führt die Nutzung neuer ambulanter Angebote zu einer Unterschreitung der Restkosten. Die Finanzierung der Restkosten für Sonderschulung, Heime und Werkstätten erfolgt durch Kanton und Gemeinden gemeinsam. Der Kanton trägt 60 Prozent und die Gemeinden 40 Prozent. Die Verteilung auf die Gemeinden erfolgt gemäss der Bevölkerungszahl.