Morgenstreich im Klosterhof und in Buttwil eröffnet die fünfte Jahreszeit in der Fasnachtshochburg Muri und Hohenwien
Hunderte von Kindern folgten ihren Tambouren durch die drei Städte Neuenburg, Adelburg und Wien. Sie weckten mit ihrem Gerassel und ...
Morgenstreich im Klosterhof und in Buttwil eröffnet die fünfte Jahreszeit in der Fasnachtshochburg Muri und Hohenwien
Hunderte von Kindern folgten ihren Tambouren durch die drei Städte Neuenburg, Adelburg und Wien. Sie weckten mit ihrem Gerassel und Trommeln Muri in die 5. Jahreszeit. Ein vollgepackter Tag wird es für die Tambouren aus Adelburg.
Verena Anna Wigger
Die «Adelburger» sind das stärkste Tambouren-Corps in Muri. Nicht nur weil sie eine starke Jugendabteilung aufgebaut haben. Mit der Fertigkeit, mit der sie ihre Stücke spielen, begeistern sie immer wieder. Sie, die im Kostüm der «Scheichs» unterwegs sind, haben auch in diesem Jahr schlagkräftig mitgeholfen, das Dorf in die fünfte Jahreszeit zu wecken. Mit dem Eintreffen aller «Morgenstreich-Züge» spielten sie auf dem Klosterhof weitere Stücke. Musik, Lichtshow und die Rhythmen führen dazu, dass scharenweise die Handys gezückt werden und Videos entstehen. Mit dem Verstummen der Klänge heisst es auch für die Adelburger, sich wärmen an einem Kafi mit Schuss. Doch dies ist erst der Auftakt in einen prall gefüllten Schmutzigen Donnerstag.
Nach dem Frühstück gestärkt
Nach der Pflicht kommt die Kür, denn im Anschluss an den Morgenstreich werden die Aktiven von den «Alttambouren» zum Frühstück erwartet. Gut gestärkt spielen sie anschliessend im Schulhaus Rösslimatt und bei verschiedenen Firmen in Muri, bevor sie am Nachmittag an der Coop-Fasnacht den Fasnächtlerinnen und Fasnächtlern einheizen. Das Abendprogramm führt sie zurück in ihre heimische Stadt. Sie werden in den Restaurants der Reunion ihre treue Fangemeinde unterhalten.
Petrus muss ein Murianer sein
Gut unterhalten waren auch die kleinen und grossen «Böggen», denn der Morgenstreich fand nach den schlechten Wetterprognosen bei trockenen, kühlen Temperaturen statt. Paul Rey, der den Wiener Umzug anführte, sagte: «Super schön ist es gewesen. Auch weil das Wetter mitgespielt hat.» Dieser Aussage schloss sich auch Schultheissin Daniela die Fröstlige an. Die Kinder hatten ihre helle Freude, Klingelstreiche zu vollführen und die Anwohner an der Strecke persönlich zu wecken. Zurück auf dem Klosterhof gab es für alle ein wärmendes Getränk und das obligate Brötli mit Schoggistengel.