Mit Köpfchen zum Startsieg
24.03.2026 Sport, Fussball2. Liga: FC Muri – FC Suhr 4:1 (2:1)
Mit einem Blitzstart und einer starken Teamleistung startet der FC Muri erfolgreich in die Rückrunde. Die Klosterdörfler sind in allen Belangen das bessere Team. Captain Simone Parente brilliert dabei mit zwei ...
2. Liga: FC Muri – FC Suhr 4:1 (2:1)
Mit einem Blitzstart und einer starken Teamleistung startet der FC Muri erfolgreich in die Rückrunde. Die Klosterdörfler sind in allen Belangen das bessere Team. Captain Simone Parente brilliert dabei mit zwei Kopfballtoren.
Patrick Fischer
«Das war natürlich ein Start nach Mass», strahlt Captain Simone Parente nach dem klaren 4:1-Erfolg gegen Suhr mit der Abendsonne um die Wette. Und er selbst zeigt sich für einmal nicht nur als Abwehrspezialist, sondern auch als Tormaschine. Sein Kopfballtreffer nach einem Eckball in der ersten Spielminute lässt die Murianer schon früh jubeln. Nach einer halben Stunde ist Parente erneut zur Stelle und wuchtet den Ball nach einem Freistoss zum 2:0 in die Maschen. Mit Köpfchen zur komfortablen Führung.
Über 300 Zuschauer sind bei frühlingshaftem Wetter ins Stadion Brühl gekommen und erleben einen starken Auftritt des Heimteams. «Wir waren gut vorbereitet und wussten, was auf uns zukommt», erklärt Parente den gelungenen Auftakt. «Wir wollten unbedingt, jeder war bereit. Das hat man schon beim Einlaufen gemerkt», sagt er weiter.
Muri trifft ins eigene Netz
Nach seinem 2:0 in der 31. Minute powert Muri weiter, doch verwertet einige gute Torchancen nicht. Etwas, was dem Trainer nicht sonderlich gefiel. «Wir haben es sicherlich etwas verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen», sagt Trainer Alain Schultz und sieht trotz starker Leistung noch Verbesserungspotenzial. Im grossen Ganzen sei er aber «sehr zufrieden» mit dem Gezeigten, man habe gegen einen Topgegner aus der 2. Liga nur wenig zugelassen und «eigentlich noch höher gewinnen müssen», erklärt Trainer Schultz weiter.
Entgegen dem Spielverlauf fällt dann kurz vor dem Pausenpfiff unter gütiger Mithilfe der Murianer der Anschlusstreffer für Suhr. Abwehrhüne Belmin Mrkonja will einen Angriffsball der Gäste mit dem Kopf zu Goalie Alejandro Scheifele zurückspielen, doch dieser ist bereits am Herauslaufen und wird von seinem eigenen Verteidiger überlobt. Dieser versucht zwar noch, das Unheil abzuwenden, kann den Ball aber nicht mehr vor der Torlinie abfangen und landet zusammen mit demselben im Netz. Eigentor. Slapstick. Suhr ist wieder dran (43. Minute, 2:1). «Das war natürlich ein unnötiger Gegentreffer, aber Missverständnisse passieren nun mal», sagt Abwehrboss Parente und ergänzt: «Wichtig war, dass wir uns dadurch nicht aus der Ruhe bringen liessen und unser Spiel einfach durchgezogen haben.»
Bereit für die Rückrunde
Kurz nach Wiederanpfiff gelingt es dem Heimteam, erneut einen Zwei-Tore-Vorsprung herzustellen. Nermin Rogentin tankt sich am linken Flügel energisch durch und bedient Miguel Ferreira mustergültig, Der Edeltechniker versenkt die Kugel aus vollem Lauf im langen Eck und lässt dem Suhrer Schlussmann keine Abwehrchance (47. Minute, 3:1). In der Folge kommen auch Fidan Tafa, Gentrim Uka und Muhamed Seferi noch zu guten Möglichkeiten, doch der vierte Treffer will lange nicht gelingen. Da an diesem Tag aber die Murianer Hintermannschaft nur wenig zulässt und das ganze Team solidarisch verteidigt, können die Suhrer nicht vom Murianer Chancenwucher profitieren. Und als dann Gentrim Uka fünf Minuten vor Schluss zum 4:1 einnetzt, ist auch für die letzten Zweifler klar: Muri startet mit einem Sieg in die Rückrunde und scheint bereit zu sein. «Wir hatten ein cooles Teamweekend in Madrid, haben gut trainiert in den letzten Wochen, und dies fast immer mit Vollbestand», sagt Trainer Schultz. Einzig Aggressiv-Leader Valentin Gashi wird noch mehrere Wochen ausfallen – ansonsten sind alle fit und mit an Bord. «Wir spüren keinen Druck und vieles ist noch möglich – sowohl im Cup als auch in der Meisterschaft», sieht Trainer Schultz den kommenden Aufgaben gelassen entgegen. Der nächste Ernstkampf folgt am Freitag auswärts in Erlinsbach (20.15 Uhr).

