Monstermässig gut
11.02.2025 MuriFröhliches Guggenspektakel
21. Monster der Gängelimusig Muri wurde zum Happening der Fasnachtsklänge im Klosterdorf
Die Gängelimusig organisierte das beliebte Guggentreffen bei schönstem Wetter und angenehmen ...
Fröhliches Guggenspektakel
21. Monster der Gängelimusig Muri wurde zum Happening der Fasnachtsklänge im Klosterdorf
Die Gängelimusig organisierte das beliebte Guggentreffen bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Verena Anna Wigger
Sie kamen zu Tausenden und wer nur etwas Konfetti im Blut hat, der besuchte das Monster in Muri. Mit den 41 Guggen aus Deutschland und der Schweiz kamen über 8000 Besucherinnen und Besucher. Darunter waren selbst Gäste aus der Fasnachtspartnerstadt Dettlingen in Deutschland. Der Anlass versprach ein Spektakel der besonderen Art. Dank dem sonnig schönen Wetter und den milden Temperaturen genossen sowohl Fasnächtler wie Gugger das liebevoll dekorierte Festgelände und die Stände für den kleinen Hunger oder grösseren Durst. Nicht fehlen durfte auch das «Kafi-Häfeli», welches den wärmenden Kafi avec für die Wärme von innen lieferte.
Helfende Hände im Einsatz
Vom Gemeindepräsidenten Hans-Peter Budmiger, der als Speaker dem Klosterhof einheizte, über Vizeammann Milly Stöckli, welche dies im Festsaal tat, bis hin zur Feuerwehr, die den Kafistand betreute, halfen Vereine und einzelne Helfende mit, damit der Monsteranlass in der Fröhlichkeit und Ausgelassenheit von allen genossen werden konnte. Das OK unter der Leitung von Sandra Zimmermann und Reto Businger hat dies vorzüglich vorbereitet und bestens organisiert.
Monsterkonzert der Gängelimusig Muri lockte Tausende ins Klosterareal
Das Wummern und Dröhnen der 41 Guggenmusiken aus der Schweiz und Deutschland verwandelte während der 136 Beiträge den Klosterhof in ein Festgelände. Mit dem schönen Wetter strömten über 8000 Besucher während des ganzen Tages ans 21. Monster nach Muri.
Verena Anna Wigger
Unzählige Cars mit Anhänger fahren an diesem Morgen nach Muri hinein. Sie bringen die 41 teilnehmenden Guggen ins Klosterdorf. Ab 8.57 Uhr laufen die ersten Gugger mit ihren Instrumenten durch das spektakuläre Spalier mit den fröhlichen Punkten und Lampions, welches die Gängeli beim Eingang zum Klosterareal aufgebaut haben. Hinein in den Klosterhof, auf dem die eine der drei Konzertbühnen steht. 1500 Gugger «ruggen» und spielen ihre Stücke vor der Masse von Tausenden von Zuschauern. Das fasnächtlich gekleidete Publikum lässt sich auf die bekannten Rhythmen ein, wippt und tanzt dazu. Die Stimmung vor den Bühnen hält während des ganzen Tages und bis in die Nacht an.
Konzert auf der Marktstrasse
Mit dem abendlichen grossen Monsterkonzert auf der Marktstrasse strömen nochmals Tausende in die Strasse, sodass ein dichtes Gedränge und ausgelassene Stimmung die Dunkelheit überstrahlen, welche die Rhythmen wie den Guggermarsch einhüllt. 136 Auftritte finden bis in die späten Stunden statt. Den Final abends auf der Klosterhofbühne bestreiten zehn Guggenmusiken. Dabei haben die Rattenschwänze aus Oberrüti sowohl Jury wie Publikum begeistert. Sie gewannen vor den Väntilwörgern aus Sins und den Heuröpflern aus Sarmenstorf. Die Letztgenannten gewannen auch den Titel für das schönste Kostüm. Jung und Alt, Gross und Klein kam zum Happening der Fasnachtsmusik ins Freiamt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen über 8000 begeisterte Guggenfreunde. Reto Businger, OK-Co-Präsident, sagt Spass: «Neben dem Urknall in Luzern sind wir ein ähnlich grosser Höhepunkt der diesjährigen Fasnacht», und er übertreibt nicht. Die Massen der Fasnachtsfreunde, welche während des ganzen Tages an den fröhlichen Anlass strömten, geniessen das fröhliche Treffen auf und rund um den Klosterhof. Sie flanieren über das Gelände oder treffen sich auf der Marktstrasse, um sich schminken zu lassen, oder sitzen auf der Mauer und geniessen die Sonne, lauschen dazu den Klängen der Musik.
Gebaut, dekoriert und geholfen
Beim Aufbau haben die 52 Mitglieder der Gängeli tatkräftig gearbeitet, um das Gelände und die Infrastruktur für den Monsteranlass bereitzustellen. Am Anlass selbst helfen 416 fleissige Helfer, damit in den drei grossen Zelten, im Festsaal und an den Verpflegungsständen die Besucher bedient werden. Sandra Zimmermann, OK-Co-Präsidentin, sagt: «Wir sind froh um jeden einzelnen Helfer.» So ist die Stimmung ausgelassen und fröhlich auf dem mit viel Liebe zum Detail dekorierten Platz.