Familienfasnacht «Schnetz und Plonder» in Muri profitierte vom Wetterglück
Ein fröhliches Zusammensein mit Gags, Lachen und den Klängen der Fasnachtsmusik «Blächreiz» war der Familienanlass «Schnetz und Plonder». Bei ...
Familienfasnacht «Schnetz und Plonder» in Muri profitierte vom Wetterglück
Ein fröhliches Zusammensein mit Gags, Lachen und den Klängen der Fasnachtsmusik «Blächreiz» war der Familienanlass «Schnetz und Plonder». Bei kaltem, aber überraschend sonnigem Wetter genossen grosse und kleine Fasnachtsfreunde den Anlass. Während die Teilnehmer der Kinder-Réunion ihre Darbietungen in den Restaurants zeigten.
Verena Anna Wigger
Beim diesem fröhlich bunten Treiben auf dem Klosterhof in Muri wurden die neu gewählten Gemeinderäte Jörg Weiss und Herbert Meier getauft. Schultheiss René der Geneigte sprach davon, dass dies als Zeichen der Verbundenheit zur Fasnacht anzuerkennen sei. Gleichzeitig liess er verlauten, dass er wohl nie ein solches Amt anstreben werde, weil dann ja auch die Gefahr bestehen würde, dass er unter die Dusche kommen werde. Doch seinen Kollegen liesse er dann eine grosse Konfetti-Dusche zukommen. Die Kinder liessen es sich nicht nehmen, den Regen weiterzuführen. Meier und Weiss liessen dies mit viel Humor über sich ergehen. Nach der Dusche mussten sich die beiden zuerst wieder etwas erleichtern. Anschliessend machten sich die beiden Gedanken, welche Aufgaben sie in den kommenden Jahren von den Städten einfordern sollten. Beide Urgesteine der Murianer Fasnacht trugen ihre Dusche mit viel Humor.
Gemeinderäte unter der Dusche
Mit Humor nahmen es auch die vier Fasnachtsstädte, denn noch am Morgen lag ein Schäumchen Schnee im Klosterdorf. Vielleicht war dies mit ein Grund, warum lediglich vier Gruppen an der Kinder-Réunion beteiligt waren. Dafür überzeugte jede Nummer für sich.
Im Restaurant Benedikt starteten die Zauberlehrlinge mit Professor Dumbledore. Sie wunderten sich, dass die Baustelle am Kreisel noch bis nächstes Jahr besteht, «das tut sogar uns Magiern weh», beklagten sie sich. Das Trio Youngsters aus Hohenwien, Buttwil, macht sich Gedanken über Trends früher und heute. Ihr versöhnliches Fazit: «Überhaupt können die Älteren froh sein, dass wir Kinder am Handy sind, dann können wir ihnen zeigen, wie die Apps funktionieren.» Nicht weniger Bewunderung und Applaus erhielten die Sparkling-Girls und die Gruppe der Jungtambouren aus Adelburg mit ihren gekonnten Showeinlagen. Sie alle erhielten viel Applaus und durften sich über ein grosszügiges Geschenk freuen.