2. Liga: FC Erlinsbach – FC Mutschellen 2:1 (1:0)
Mutschellen startet schwach, reagiert dann gut und verliert am Ende doch mit 1:2. Für den Mutscheller Trainer Shani Tarashaj zu viel, er sieht in der 95. Minute die Rote Karte.
Von Beginn weg ...
2. Liga: FC Erlinsbach – FC Mutschellen 2:1 (1:0)
Mutschellen startet schwach, reagiert dann gut und verliert am Ende doch mit 1:2. Für den Mutscheller Trainer Shani Tarashaj zu viel, er sieht in der 95. Minute die Rote Karte.
Von Beginn weg entwickelte sich eine sehr intensive Partie, in der die Gastgeber mit einer aggressiven Spielweise den Spielaufbau der Gäste immer wieder störten. Mutschellen fand kaum in den gewohnten Rhythmus und versuchte vermehrt mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Klare Torchancen blieben in der ersten Halbzeit Mangelware.
Pfyl sorgt für Hoffnung
Kurz vor der Pause fiel dann der Führungstreffer für Erlinsbach: Nach einem langen Ball und einer leichten Berührung von Mutschellens Gjokaj entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter für Erlinsbach. Fetaj liess sich die Chance nicht entgehen und verwertete zum 1:0 (45.).
Nach der Pause zeigte sich der FC Mutschellen verbessert und übernahm zunehmend die Spielkontrolle. Der Ball lief nun deutlich besser durch die eigenen Reihen und die Gäste erspielten sich erste Möglichkeiten. Zunächst wurde ein Treffer von Roger Pfyl nach schöner Vorarbeit von Luca Merendino wegen einer Abseitsposition aberkannt. In der 59. Minute machte es der Captain dann besser: Roger Pfyl setzte sich gegen die gesamte Abwehr durch und traf verdient zum 1:1-Ausgleich. In der Folge drückte Mutschellen auf den Führungstreffer und kam zu mehreren guten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben.
In der 75. Minute fiel dann die Entscheidung zugunsten des FC Erlinsbach. Nach einem Freistoss im Mittelfeld schalteten die Gastgeber schnell und nutzten die Situation konsequent aus. Sander Kalan, der früher zum Kader des FC Wohlen in der 1. Liga classic gehörte, traf zum 2:1. Trotz offensiver Wechsel und viel Einsatz gelang es Mutschellen in der Schlussphase nicht mehr, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Die beste Möglichkeit hatte Gian Marco Bellisario, der nach einer Hereingabe alleine vor dem Tor jedoch über den Kasten schoss.
Ärger über Schiri
Roger Pfyl, Torschütze und langjähriger Leistungsträger des FC Mutschellen, ordnet ein: «Die erste Halbzeit war schlecht. Unsere Reaktion im zweiten Durchgang war dann gut. Am Ende ist es eine unglückliche Niederlage.» Pfyl will sich nicht zur Schiedsrichterleistung äussern. Doch diese war beim FC Mutschellen ein starkes Thema. Das Fazit des FC Mutschellen wird im Matchbericht so beschrieben: «Der FC Mutschellen zeigte nach der Pause eine klare Leistungssteigerung, verpasste es jedoch, die eigenen Chancen zu nutzen. Neben der mangelnden Effizienz vor dem Tor sorgten auch mehrere strittige Schiedsrichterentscheide für Unmut aufseiten der Gäste.» Beide Teams holten sich je vier Verwarnungen ab. Und Mutschellen-Trainer Shani Tarashaj kassierte in der 95. Minute noch die Rote Karte, nachdem er offenbar zu stark reklamierte.
Derby gegen FC Wohlen II
Die Mutschellen müssen nun den Fokus nach vorne richten. Am Samstag (16 Uhr, Burkertsmatt) ist der FC Wohlen II zu Gast. --red/fcm