Postulat von SVP-Grossrat Silvan Hilfiker, Jonen
Erfahrungen aus der Wirtschaft sollen helfen, die Stellvertretungsregelung bei Lehrpersonen zu verbessern. Das verlangt Silvan Hilfiker in seinem Vorstoss.
Stellvertretungen von Lehrpersonen waren zuletzt ...
Postulat von SVP-Grossrat Silvan Hilfiker, Jonen
Erfahrungen aus der Wirtschaft sollen helfen, die Stellvertretungsregelung bei Lehrpersonen zu verbessern. Das verlangt Silvan Hilfiker in seinem Vorstoss.
Stellvertretungen von Lehrpersonen waren zuletzt im Grossen Rat immer wieder Thema von Vorstössen. Aus dem Blickwinkel der Wirtschaft sei die Stossrichtung allerdings nicht immer nachvollziehbar, moniert Silvan Hilfiker, FDP-Grossrat aus Jonen. Dort seien die Stellvertretungen nämlich anders geregelt. So übernehme da jeweils ein Mitarbeiter die Stellvertretung während Abwesenheiten, ohne dafür speziell entschädigt zu werden. «Die Mehrarbeit wird temporär geleistet und später wieder kompensiert», führt Hilfiker in seinem Postulat aus. Dabei komme es durchaus vor, dass eine Aufgabe übernommen werde, die normalerweise über dem eigenen Verantwortungsbereich liege. «Dies wird nicht speziell entschädigt», so der FDP-Grossrat, «sondern als Lernerfahrung und Weiterbildung abgebucht.»
Diese Erfahrungen aus der Privatwirtschaft seien in die Überlegungen zur Stellvertretung bei Lehrpersonen einzubeziehen, heisst es im Postulat. Vom Regierungsrat fordert Hilfiker einen Bericht zur Ausgangslage betreffend Stellvertretungen und deren Regelung, zur Handhabung in den umliegenden Kantonen und Ansätze, die Bürokratie zu reduzieren sowie die heutige Regelung unter Berücksichtigung von Jahresarbeitszeiten zu optimieren. «Auch im Schulumfeld existieren unterschiedliche Profile von Personen, die eine Stellvertretung übernehmen können», heisst es im Postulat.