Unterwegs auf der Ruinentour
04.07.2025 Region Unterfreiamt, Vereine, DottikonBericht der Dottiker Wandergruppe
Die Gruppe aus Dottikon war unterwegs vom Türlersee auf den Albispass und wieder zurück.
Nach einer tollen und heissen Sommerwoche waren die Vorhersagen leider ausgerechnet für diesen Tag gewitterhaft und ...
Bericht der Dottiker Wandergruppe
Die Gruppe aus Dottikon war unterwegs vom Türlersee auf den Albispass und wieder zurück.
Nach einer tollen und heissen Sommerwoche waren die Vorhersagen leider ausgerechnet für diesen Tag gewitterhaft und unbeständig. Vermutlich war deshalb die Schar mit total 19 Wandervögeln auch eher bescheiden. Noch auf dem Weg zum Bahnhof Dottikon gab es einige Tropfen, doch beim Start am Türlersee begrüsste die Sonne die Gäste. Bis zum Weiler Vollenweid wanderten alle gemeinsam; dort trennten sich die Kurzwanderer (erweiterte Rundwanderung Türlersee) von den Kollegen der Langvariante, die über Tüfenbach den Anstieg zum Albis unter die Füsse nahmen. Hier auf dem offenen Feld brannte die Sonne bereits «zünftig» und die zwei Kilometer, vorbei am Weiler Tüfenbach bis zum Waldanfang, zogen sich in die Länge. Am Waldrand gabs eine Trinkpause. Jetzt gings plötzlich recht steil mehr als 100 Meter bergauf bis zu den Schnabellücken. Dort war dann der gröbste Aufstieg geschafft, und nach einem (noch) kühlen Schluck aus der Trinkflasche gings Richtung Hochwacht weiter auf der Krete des Albis.
Petrus öffnet die Schleusen
Vom Aussichtsturm auf der Hochwacht bot sich ein toller Rundblick über die Stadt Zürich, den Zürichsee bis Rapperswil, den glänzenden Zugersee und den ganzen Alpenkranz. In Richtung Freiamt konnte man auch den Lindenberg und Muri entdecken. Mit 878 Metern (plus die 30 Meter Turmhöhe) hatten die Dottiker den höchsten Punkt der Wanderung erfolgreich geschafft. Nach einer Pause gings weiter immer noch auf der Krete, aber nun ganz leicht abwärts in Richtung Albispass. Weil das Restaurant Erpel am Türlersee die Gruppe zum Mittagessen erwartete, wurden die Restaurants an der Albisstrasse ignoriert. Entlang eines schmalen Pfades gings im Wald «direttissima» hinunter nach Türlen. Im Restaurant Erpel warteten schon die Kollegen von der Kurzvariante beim Apéro. Die gelegentlichen Blicke zum Himmel waren berechtigt gewesen; kaum hatte man bestellt, kamen die ersten Tropfen. Nach Essen und Dessert stand die Gruppe beim Bushäuschen, als der Himmel seine Schleusen plötzlich voll öffnete. Das Häuschen war zum Glück genügend gross, dass alle knapp im «Schärme» standen. Bei diesem Wolkenbruch waren Schirm und Pelerine nutzlos. Glücklicherweise war bei Ankunft des Busses das Ärgste schon vorbei und man konnte daher halbwegs trocken die Rückreise antreten. --red