Roger Wetli, Redaktor.
Das finanzielle Minus des Mutschälle Fäschts 2025 lässt viele Fragen offen: War es nicht leichtgläubig, auf das Budget und das Konsumverhalten der ersten Ausgabe von 2021 zu setzen? Hätte das OK ...
Roger Wetli, Redaktor.
Das finanzielle Minus des Mutschälle Fäschts 2025 lässt viele Fragen offen: War es nicht leichtgläubig, auf das Budget und das Konsumverhalten der ersten Ausgabe von 2021 zu setzen? Hätte das OK nicht bereits vor dem Fest reagieren müssen, als die Vorverkäufe für den Donnerstag- und Samstagabend nicht nach Wunsch verliefen? Was wäre dann noch möglich gewesen?
Klar, im Nachhinein ist man immer schlauer. Und auch das Leuefäscht in Bremgarten wies ein grosses Defizit aus. Damals sprang notgedrungen der Steuerzahler ein. Diese Erklärungen werden aber diejenigen nur bedingt beruhigen, die noch auf die Bezahlung ihrer Rechnungen warten.
Das Mutschälle-Fäscht-OK muss jetzt alles daran setzen, das Defizit doch noch zu decken. Dafür ist viel Überzeugungsarbeit nötig: Bei den angefragten Stiftungen und bei der Bevölkerung mit dem Crowdfunding. Das OK wird wieder Vertrauen aufbauen müssen, das durch das Minus jetzt in Schieflage geraten ist.