Thomas Stöckli, Redaktor.
Nach anderthalb Stunden sind bereits 30, 40 Arten von Krabbeltieren identifiziert. Die Exkursion der Volkshochschule Oberes Freiamt um die Kirche in Merenschwand macht eine vielfältige Welt bewusst, die wir im ...
Thomas Stöckli, Redaktor.
Nach anderthalb Stunden sind bereits 30, 40 Arten von Krabbeltieren identifiziert. Die Exkursion der Volkshochschule Oberes Freiamt um die Kirche in Merenschwand macht eine vielfältige Welt bewusst, die wir im Alltag oft übersehen. Eine Welt voller kleiner Bestäuber, die uns eine reiche Ernte ermöglichen und darüber hinaus als Teil der Nahrungskette anderen Tierarten ein Überleben ermöglichen.
Diesen wichtigen Lebewesen gilt es Sorge zu tragen. Die bereits weit verbreiteten Insektenhotels leisten dazu einen Beitrag. Doch: «Das beste Hotel nützt nichts, wenn es kein Restaurant gibt», sagt Tierfilmer Bähram Alagheband. Wer Insekten ein vielfältiges Buffet an einheimischen Pflanzen anbieten will, kann dies schon auf einer kleinen Garten- oder Balkonfläche tun, mit Blüten vom Frühjahr bis in den Herbst. Einen grossen Aufwand muss man dazu nicht betreiben. Im Gegenteil: Totholz und alte Pflanzenstängel dürfen stehen bleiben. Sie fördern die Biodiversität zusätzlich. Mit Gelassenheit zu mehr Artenvielfalt. Das hört sich doch überzeugend an.